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Europa und Naher Osten

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Europa und dem Nahen Osten.

Friedensbrot-Konferenz in Ungarn: Schmidt lobt Initiative

Eine nachhaltige und starke Landwirtschaft ist der beste Nährboden für Frieden und Verständigung. Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bei der Europäischen Friedensbrot-Konferenz deutlich gemacht.

Die Konferenz fand im ungarischen Szarvas zum 3. Mal statt und tagte vom 22. bis zum 23.September 2016.

Schmidt lobte gemeinsam mit hochrangigen Vertretern anderer europäischer Staaten die "Friedensbrotinitiative" als ein wichtiges Symbol für den Zusammenhang von Frieden und landwirtschaftlicher Erzeugung.

"Mehr als 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger in der EU können auf die Leistungen und die Erzeugnisse der Bäuerinnen und Bauern vertrauen. Eine nachhaltige Landwirtschaft trägt auch Verantwortung für die Ernährung der Weltbevölkerung", sagte Schmidt.

Faire Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft schaffen

Sein Ziel sei es, eine wirtschaftlich erfolgreiche und verantwortliche Landwirtschaft zu gestalten. Schmidt: "Sie ist unverzichtbare Basis für zukunftsfähige ländliche Räume und Arbeitsplätze und stellt sich den großen Herausforderungen der Welternährung, der demographischen Entwicklung und des Klimawandels."

Schmidt mahnte zugleich faire und sichere Rahmenbedingungen für die Landwirtinnen und Landwirte an, damit sie ein stabiles Einkommen erwirtschaften könnten. Dafür gelte es, die Gemeinsame Agrarpolitik grundlegend zu vereinfachen, Marktrisiken besser abzufedern und die Stellung der Erzeuger in der Wertschöpfungskette substantiell zu verbessern.

Forum zum Thema "Frieden und Landwirtschaft"

Die Friedensbrotkonferenzen gehen auf eine Initiative des 2012 in Berlin gegründeten gemeinnützigen Vereins "Friedensbrot e.V." zurück. Er setzt sich dafür ein, den wechselseitigen Zusammenhang zwischen Friedenssicherung in Europa und der Welt und nachhaltige Landwirtschaft zu verdeutlichen. Hierfür wird seit 2014 jährlich ein Forum zum Thema "Frieden und Landwirtschaft" in einem der Partnerländer gestaltet. Deutschland richtete die erste Konferenz aus Anlass des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs in Europa im Herbst 2014 unter Schirmherrschaft von Bundesminister Christian Schmidt aus. Nach Polen in 2015 war in diesem Jahr Ungarn Gastgeber für das Forum.

Alle elf Länder, die dank des Falls des Eisernen Vorhangs der Europäischen Union beitraten, beteiligen sich aktiv an dem Projekt. Symbol der Initiative ist das Friedensbrot. Es wird aus einer Mischung von Roggenmehl aus allen teilnehmenden Staaten gebacken. Das deutsche Saatgut stammt von einem Roggenfeld auf dem ehemaligen Todesstreifen an der Bernauer Straße. 2016 wird die Friedensbrotkonferenz in Bulgarien stattfinden. Daher stand bei der diesjährigen Zeremonie in Ungarn die symbolische Übergabe des gebrochenen Friedensbrotes an Bulgariens stellvertretenden Agrarminister Svilen Kostov auf dem Programm.

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Stand:
23.09.16

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Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

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Ziel eines Twinning-Projektes ist es, EU-Beitrittskandidaten bei der Übernahme des europäischen Rechts und dem Aufbau der dazu notwendigen Verwaltungskapazitäten sowie Länder ohne Beitrittsperspektive bei der Annäherung an EU-Niveau zu unterstützen.

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