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Europa und Naher Osten

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Europa und dem Nahen Osten.

Enge Zusammenarbeit mit dem Iran

Deutschland und der Iran wollen auch in Zukunft eng im Agrarsektor zusammenarbeiten. Dies wurde bei einem Treffen der deutsch-iranischen Arbeitsgruppe am 25. Juli 2017 im Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin betont.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft erklärte dazu: „Mit dem Iran verbindet uns im Agrar- und Ernährungssektor eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, die von gegenseitiger Wertschätzung und persönlichem Vertrauen getragen ist. Der durch die jüngsten Wahlen bestätigte Kurs wirtschaftlicher Öffnung unter Präsident Rohani und die angestrebte Modernisierung des iranischen Landwirtschaftssektors bieten Chancen für die Agrarwirtschaft. Aufgrund der hohen Qualität unserer Agrarprodukte und der Vorreiterrolle in puncto Innovation und Knowhow ist Deutschland hier sehr gut aufgestellt."

Im Vorfeld der Sitzung hatten drei bilaterale technische Arbeitsgruppen zu den Themen Agrarhandel/Nahrungsmittelverarbeitung/Lebensmittelsicherheit, Landtechnik/Mechanisierung sowie Saatgut/Pflanzenbau getagt und konkrete Perspektiven einer zukünftigen fachbezogenen Zusammenarbeit diskutiert.

Iranische Nachwuchswissenschaftler forschen in Deutschland

Über seine Ressortforschungsinstitute hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Programm für iranische Doktorandinnen und Doktoranden ausgeschrieben, um zusammen an Lösungen für globale Herausforderungen wie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft zu forschen. Die ersten vier von insgesamt acht Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern werden ab Herbst 2017 ihre Arbeit an einer dieser Forschungseinrichtungen aufnehmen. Die Themen, die sie gemeinsam mit ihren deutschen Kollegen bearbeiten werden, reichen von Fragestellungen in der Pflanzenzüchtung im Hinblick auf eine verbesserte Stresstoleranz bis hin zu mathematischen Modellen für die Optimierung von Verpackungen für frische Produkte.

Bilateraler Handel wird gestärkt

Im Jahr 2016 wurden Agrarerzeugnisse und -rohstoffe im Wert von 303 Mio. Euro in den Iran exportiert, zugleich Agrargüter im Wert von 218 Mio. Euro aus dem Iran importiert. Exportiert wird vorwiegend Getreide, importiert werden Schalenfrüchte und Nüsse. Zur weiteren Stärkung des bilateralen Handels beteiligt sich das BMEL an der Finanzierung eines vor Ort ansässigen Repräsentanten der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Kontakte koordinieren sowie Geschäftsbeziehungen anbahnen soll. Voraussichtlich Ende 2017 wird er seine Arbeit aufnehmen. Der Markterschließung dienen darüber hinaus die regelmäßigen Firmengemeinschaftsbeteiligungen des BMEL an Branchenmessen im Iran.

Deutsch-iranische Dialogplattform

Bereits Anfang 2016 hatten Bundesminister Schmidt und sein iranischer Amtskollege Hojjati eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Daraus entstand die deutsch-iranische Arbeitsgruppe zur Agrar- und Ernährungswirtschaft. Sie ist die zentrale Dialogplattform für ein breites Themenspektrum – von Fragen der Landtechnik über die landwirtschaftliche Forschung bis hin zum Agrarhandel – und tagt unter Beteiligung von Wirtschaft und Branchenverbänden abwechselnd im Iran und in Deutschland. Unter dem gemeinsamen Ko-Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Bleser und des Vizeministers im iranischen Landwirtschaftsministerium, Ali Akbar Mehrfard ist sie nun zum zweiten Mal zusammengekommen.

Stand:
26.07.17

Publikationen

Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland

Cover des Flyers "Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland"

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

Twinning-Projekte im Bereich Ernährung und Landwirtschaft

Cover des Flyers zum Twinning

Ziel eines Twinning-Projektes ist es, EU-Beitrittskandidaten bei der Übernahme des europäischen Rechts und dem Aufbau der dazu notwendigen Verwaltungskapazitäten sowie Länder ohne Beitrittsperspektive bei der Annäherung an EU-Niveau zu unterstützen.

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