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Europa und Naher Osten

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Europa und dem Nahen Osten.

Landwirtschaft ist Stabilitätsanker

Schmidt zu politischen Gesprächen in Jordanien und Israel

Bundesminister Christian Schmidt ist vom 12. bis 14. März zu politischen Gesprächen nach Jordanien und Israel gereist. Im Fokus der Gespräche standen die Sicherung der Lebensressource Wasser sowie die Rolle der Landwirtschaft als Schlüssel zur Ernährungssicherung.

Bundesminister Schmidt in einem Konferenzraum am Besprechungstisch Bundesminister Schmidt im Gespräch mit seinem jordanischen Amtskollegen Khaled Hneifat, Quelle: BMEL/Florian Gaertner/photothek.net

Sowohl in Jordanien als auch in Israel stellt Wasserknappheit die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Besonders in Jordanien engagiert sich Deutschland in den Bereichen Wasserversorgung und -aufbereitung. Schmidt bekräftigte in Gesprächen mit seinem jordanischen Amtskollegen Khaled Hneifat: "Ohne Wasser kann es keine Ernährungssicherung geben. Ich bin daher überzeugt: Der nachhaltige Umgang mit Wasser ist eine der zentralen Herausforderungen unseres Jahrhunderts."

Bei einem Besuch des Flüchtlingslagers Za’taari betonte Schmidt, dass Deutschland mit Hochachtung auf das hohe Maß an Solidarität und Verantwortung, das Jordanien trotz knapper Ressourcen bei der Aufnahme von Flüchtlingen bewiesen hat, blicke.

Anschließend reiste Schmidt auf Einladung des israelischen Ministers für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung nach Israel. Mit seinem Amtskollegen Uri Yehuda Ariel führte er Gespräche zur Rolle der Landwirtschaft bei der Bewältigung globaler Herausforderungen, der bilateralen Agrarforschung und den Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeit. Israel ist für Deutschland nicht nur ein wichtiger politischer Partner – auch in der Agrarforschung gibt es eine Reihe gemeinsamer Aktivitäten. Aus dem bilateralen Regierungsabkommen von 2012 und der darauf basierenden Bekanntmachung sind insgesamt vier laufende Forschungsprojekte in den Bereichen Wassermanagement, dürrestressresistente Ackerkulturen und Anpassung agrarwirtschaftlicher Erzeugnisse an den Klimawandel hervorgegangen. Schmidt erklärte: "Mein Ziel ist es, die weitere bilaterale Forschungszusammenarbeit mit Israel so zu gestalten, dass gemeinsam mit unseren israelischen Partnern innovative Lösungsansätze für zentrale Herausforderungen im Agrarsektor erarbeitet werden können." Von der schon heute bestehenden hohen Innovationskraft Israels, etwa im Bereich des Wassermanagements, konnte sich die Delegation im Rahmen eines Besuchs an der landwirtschaftlichen Fakultät der Hebrew University einen Eindruck machen.

Beide Minister stehen vor der deutschen und israelischen Flagge und reichen sich die Hände Schmidt trifft den israelischen Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Uri Yehuda Ariel , Quelle: BMEL/Florian Gaertner/photothek.net

Übergeordnetes Thema in allen Gesprächen waren das "GFFA 2017 – Die Berliner Welternährungskonferenz" und die G20-Agrarministerbeschlüsse. An der diesjährigen Agrarministerkonferenz im Rahmen des "Global Forum for Food and Agriculture" (GFFA) nahmen 83 Ministerdelegationen aus aller Welt teil. Minister Schmidt sagte dazu: "Die Landwirtschaft ist der Schlüssel für Ernährungssicherung und dient auch als Stabilitätsanker". In diesem Zusammenhang informierte Schmidt seine Amtskollegen über die Ergebnisse des G20-Agrarministertreffens. Im Zentrum der G20-Ministerberatungen standen drei Themen: Landwirtschaft und Wasser, Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen, Digitalisierung, das heißt Informations- und Kommunikationstechnologien.

Ein besonderes Anliegen war Schmidt der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem, wo er einen Kranz niedergelegt und sich ins Gästebuch eintragen hat.

Stand:
15.03.17

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

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Cover des Flyers zum Twinning

Ziel eines Twinning-Projektes ist es, EU-Beitrittskandidaten bei der Übernahme des europäischen Rechts und dem Aufbau der dazu notwendigen Verwaltungskapazitäten sowie Länder ohne Beitrittsperspektive bei der Annäherung an EU-Niveau zu unterstützen.

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