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Das Bilaterale Kooperationsprogramm des BMEL

Mit dem Bilateralen Kooperationsprogramm unterstützt das BMEL Partnerländer durch praxisnahe Projektaktivitäten beim Aufbau einer produktiven und ressourcenschonenden Land- und Ernährungswirtschaft.

Politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit

Das Bilaterale Kooperationsprogramm fördert und unterstützt die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Dadurch entstehen neue, partnerschaftliche Netzwerke auf Augenhöhe.

Die Schwerpunkte und Ziele des Bilateralen Kooperationsprogramms hierbei sind:

  • Regierungsberatung bei Gesetzgebung und administrativer Umsetzung
  • Demonstrationsvorhaben in Kooperation mit der Wirtschaft: Erprobung und Vermittlung von Wissen und Technologie
  • Verbandskooperation: Zusammenarbeit von Bauernverbänden und landwirtschaftlichen Genossenschaften auf internationaler Ebene

Kooperationsprojekte leisten in den Partnerländern einen wichtigen Beitrag dazu, dass

  • gesetzliche Grundlagen für eine marktwirtschaftlich und ökologisch verträgliche ausgerichtete Agrar- und Ernährungswirtschaft geschaffen werden (wie Bodengesetzgebung, Genossenschaftsrecht, Lebensmittelrecht, gesundheitlicher Verbraucherschutz),
  • regelmäßige bilaterale Kontakte zwischen Parlamenten und Regierungen stattfinden,
  • wichtige Institutionen zur Unterstützung der Agrar- und Ernährungswirtschaft beispielhaft etabliert oder weiterentwickelt werden (z.B. Verbände, landwirtschaftliche Beratungsunternehmen, Trainingsinstitute),
  • gesetzliche und institutionelle Fragen der Lebensmittelsicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes stärkere Beachtung finden,
  • die Ertragskraft landwirtschaftlicher Betriebe nachhaltig gesteigert wird und
  • ein Beitrag zur Sicherung der Welternährung geleistet wird.

Projekte dienen politischen und wirtschaftlichen Interessen

Darüber hinaus dienen die Projekte in hohem Maße auch politischen und wirtschaftlichen Interessen:

  • durch die Intensivierung von Kontakten zu den Ministerien und Parlamenten der Partnerländer,
  • bei der Gewinnung von Partnern bei der Zusammenarbeit in bilateralen und internationalen Gremien,
  • durch die Erhöhung der Lebensmittelsicherheit importierter Güter für die deutschen Verbraucher,
  • durch die Unterstützung deutscher Exportinteressen (Maschinen, Betriebsmittel, Agrarprodukte) auch durch die Anpassung der Regelungen in den Partnerländern an EU- und internationale Standards und
  • durch die Verbesserung der Bedingungen für Investitionen der deutschen Agrarwirtschaft in den Partnerländern.

Zurzeit werden Projekte in Äthiopien, Brasilien/Argentinien, China, Côte d’Ivoire, Indien, Kasachstan, Kenia, Marokko, der Mongolei, der Russischen Föderation, Sambia, Südafrika, der Türkei, der Ukraine und Vietnam durchgeführt. Weitere Staaten haben Interesse an einer Kooperation im Rahmen des Bilateralen Kooperationsprogramms angemeldet.

Stand:
14.08.15

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