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Deutschland unterstützt Israel bei der Verbesserung seiner Veterinärdiagnostik

Gemeinsam mit dem israelischen Landwirtschaftsminister, Yair Shamir, und dem Leiter der EU-Delegation in Israel, Lars Faaborg-Andersen, hat die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth am 26. März 2015 das neue Twinning-Projekt "Stärkung der israelischen Kapazitäten im Bereich Veterinärdiagnostik" eröffnet.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Schutz der Tiergesundheit vor Infektionskrankheiten sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit vor übertragbaren Erregern und gesundheitsgefährdenden Rückständen in Lebensmitteln.

Ziel ist es, das israelische Tiergesundheitssystem an die Standards der EU und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) anzupassen und die Veterinärdiagnostik zu optimieren. Im Resultat soll eine verbesserte und effektivere Kontrolle von in Israel vorkommenden und neu auftretenden Tierseuchen erreicht werden.

Die fachliche Expertise bringt von deutscher Seite das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ein. Die Niederlande sind mit dem Central Veterinary Institut of Wageningen (CVI) als Juniorpartner am Projekt beteiligt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 21 Monaten und wird mit einem Budget von 1 Million Euro aus Mitteln des Europäischen Nachbarschaftsprogramms gefördert.

Während der Projektlaufzeit arbeiten FLI und CVI gemeinsam mit dem israelischen Kimron Veterinary Institute (KVI) unter anderem
• an der Umorganisation der israelischen Veterinärbehörde sowie der Anpassung der erforderlichen nationalen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen im Bereich Tiergesundheit und Verbraucherschutz an das EU-Recht und die internationalen Regelungen,
• am Ausbau der vorhandenen Datenbank (Herkunftssicherungssystem Rinder) zu einem nationalen Tierseuchenmelde- und Informationssystem sowie
• an der Anpassung, Ausweitung und Zertifizierung der Labordiagnostik.

Am Konsortium unter der Leitung von FLI-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter sind außerdem noch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Niedersächsische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (LAVES) und das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz (TLV) beteiligt. Als Langzeitberater (Resident Twinning Adviser / RTA) wird Dr. Detlef Höreth-Böntgen vom Institut für Epidemiologie des FLI die Projektaktivitäten vor Ort organisieren. Junior-Projektleiter auf niederländischer Seite ist Dr. Willie Loeffen vom CVI.

Stand:
26.03.15
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