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Wissenschaftlicher Beirat zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz

Der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz hat zum Ziel, die Risiken weiter zu reduzieren, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln für Mensch, Tier und Naturhaushalt entstehen können.  Der wissenschaftliche Beirat berät die Bundesregierung zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Plans.

Gruppenbild Bundesminister Schmidt und die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates zum Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln , Quelle: BMEL

So sollen Risiken für den Naturhaushalt sollen mit Hilfe eines umfassenden Maßnahmenpaketes bis zum Jahr 2023 um weitere 30 Prozent reduziert werden.

Der Wissenschaftliche Beirat soll unabhängig agieren und die Bundesregierung beraten, wie man das Instrument des Nationalen Aktionsplans nutzen kann, um nachhaltige Verbesserungen bei der Risikominimierung zu erzielen. Er hat folgende Aufgaben:

  • Evaluierung des Nationalen Aktionsplans aus wissenschaftlicher Sicht und Erarbeitung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans;
  • Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten zu einzelnen Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans;
  • Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten zur Ausgestaltung von Forschungs-, Innovations- und Förderprogrammen mit Bezug zum Nationalen Aktionsplan;
  • Bewertung von kulturpflanzen- oder sektorspezifischen Leitlinien des integrierten Pflanzenschutzes hinsichtlich ihrer Maßgeblichkeit und Eignung.

Der Wissenschaftliche Beirat ist mit 17 Vertretern aus den Bereichen Integrierter Pflanzenschutz, Ökologischer Landbau, Gewässerschutz, Trinkwasser, Biodiversität und Naturschutz, Umwelttoxikologie, Arbeits- und Anwenderschutz und Agrarökonomie besetzt.

Die Beiratsmitglieder wurden durch das BMEL auf Grundlage des Errichtungserlasses vom 13. November 2014 für die Dauer von fünf Jahren berufen. Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und sind von Weisungen unabhängig. Die Geschäftsführung des Beirats ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Geschäftsstelle NAP, angesiedelt.

Der Nationalen Aktionsplan wurde im April 2014 vom Bundeskabinett beschlossen und folgt einer EU-rechtlichen Vorgabe. Alle EU-Mitgliedstaaten haben Aktionspläne vor dem Hintergrund der Bedingungen in ihrem Land erstellt.

Stand:
23.02.15
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