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Rekordbeteiligung deutscher Unternehmen an internationaler Lebensmittelmesse

Bundesminister Christian Schmidt auf der Gulfood in Dubai

Bundesminister Christian Schmidt ist vom 25. bis 27. Februar erstmalig in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist. Anlass der Reise waren die internationale Lebensmittelmesse "Gulfood" sowie politische Gespräche mit Mitgliedern der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Gulfood hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Messen für Nahrungsmittel und Getränke entwickelt. Damit spiegelt sie auch die herausragende Rolle wider, die die Golfregion international spielt. Sie gehört zu den dynamischsten Wirtschaftsräumen der Welt und ist vielfach das Tor für Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und dem arabischen Raum.

Bundesminister Schmidt zeigte sich erfreut, dass sich in diesem Jahr so viele Aussteller wie nie zuvor an der Firmengemeinschaftsbeteiligung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf der Gulfood beteiligten. "Deutsche Unternehmen finden hier sehr gute Wachstumsmärkte. Sicherheit, Qualität, Frische und Geschmack sind Markenzeichen unserer hochwertigen deutschen Produkte "Made in Germany". Erzeugnisse aus Deutschland haben international einen hervorragenden Ruf. Insgesamt 79 Unternehmen stellen wir mit dem Deutschen Pavillon eine schlagkräftige Plattform für die Erschließung neuer Märkte zur Verfügung. Mein Ziel ist es, auch kleinen und mittleren Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft den Einstieg in schwierige Drittlandsmärkte zu ermöglichen" betonte Schmidt.

Neben dem Besuch der Gulfood traf sich Bundesminister Schmidt mit dem Finanzminister der Vereinigten Arabischen Emirate und stellvertretendem Herrscher Dubais, S.E. Sheikh Hamdan bin Rashid Al Maktoum und dem Minister für Klimawandel und Umwelt der Vereinigten Arabischen Emirate, S.E. Dr. Thani Ahmed Al-Zeyoudi. Denn – nicht nur die Handelsbeziehungen sind von großer Bedeutung, die Vereinigten Arabischen Emirate sind auch Verbündeter bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsverpflichtungen und der Bewältigung des Klimawandels. Die Landwirtschaft ist Teil der Lösung bei der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Insbesondere die Sicherung der Lebensressource Wasser ist für die Vereinigten Arabischen Emirate von zentraler Bedeutung. Die Handlungsempfehlungen des diesjährigen "GFFA – Die Berliner Welternährungskonferenz" für einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser können hier einen Beitrag leisten. "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, einen Weg zu beschreiten, der die Ernährungssicherung wahrt und den Schutz von Klima und Umwelt sicherstellt" bekräftigte Schmidt.

Hintergrund:

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind wichtiger Handelspartner Deutschlands, insbesondere im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft. In diesem Sektor verzeichnet der bilaterale Handelsaustausch seit Jahren stetiges Wachstum. In den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht ein hoher Importbedarf an Agrargütern und verarbeiteten Lebensmitteln. Rund 90 Prozent des Nahrungsmittelbedarfs werden durch Importe gedeckt. Im Jahr 2015 exportierte Deutschland Güter der Land- und Ernährungswirtschaft einschließlich Agrarrohstoffen im Wert von 398 Millionen Euro in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dem standen Einfuhren in Höhe von rund 3 Millionen Euro gegenüber. Unter den Drittländern lagen die Vereinigten Arabischen Emirate damit an 11. Stelle der Abnehmer deutscher Agrargüter. Zwischen 2005 und 2015 stiegen die Agrarausfuhren in die Vereinigten Arabischen Emirate um rund 140 Prozent.

Insbesondere der Standort Dubai ist Dreh- und Handelskreuz zwischen Europa, Asien und Afrika. Die Gulfood ist die eine der wichtigsten Fachmessen für Nahrungsmittel und Getränke. Seit sieben Jahren ist sie fester Bestandteil des Messeprogramms des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Stand:
27.02.17

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