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Bundesminister Schmidt eröffnet Weltleitmesse der Heimtierbranche

Zum Auftakt der Interzoo am 26. Mai 2016 appellierte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt an die Verantwortung der Heimtierbranche und die Fürsorgepflicht der Tierbesitzer von Haustieren.

Das Wohlergehen von Heimtieren sei eine wichtige gesellschaftsrelevante Frage. In seiner Eröffnungsrede auf der Fachmesse in Nürnberg betonte Schmidt die Wichtigkeit der Beratung beim Tierkauf. Interessenten müssten beim Tierkauf gut beraten werden und besonders Kindern müsse erklärt werden, dass ein Haustier auch seine Eigenheiten hat. Tiere benötigen eine richtige Ernährung und verhaltensgerechte Unterbringung.

"Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Tieren, und auch dafür, dass Grundwerte und Ethik im Umgang mit Tieren schon bei jungen Menschen verankert werden", betonte Schmidt.

Großes Interesse an Heimtierbedarf

Fachbesucher der Interzoo können sich über ein breites Spektrum rund um das Thema Heimtiere informieren; von Aquaristik bis Ziervögel-Artikel. Die Heimtierbranche setzt jährlich 4,4 Milliarden Euro um. Die Messe wird zunehmend internationaler, der Anteil der Aussteller und der Fachbesucher aus dem Ausland legt seit Jahren kräftig zu. Im Jahr 2016 präsentieren Hersteller, Großhändler und Dienstleister aus über 60 Ländern Produkte für Heimtiere und Innovationen im Heimtierbedarf.

Runder Tisch zum Illegalen Welpenhandel

Bei der letzten Interzoo haben der Zentralverband Zoologischer Fachbetrieb Deutschlands (ZZF) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Runden Tisch zur Problematik des illegalen Welpenhandels organisiert. Die größte Herausforderung ist und bleibt, den Schutz der Welpen auf EU-Ebene sicher zu stellen. Der illegale Handel erfolgt zumeist über die Grenzen hinweg. Wichtig ist zudem, dass potentielle Hundekäufer über diese Problematik informiert werden.

Indizien für illegalen Welpenhandel

Übersicht der Tierschutzgutachten und -leitlinien

Weitere Informationen

Stand:
26.05.16

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

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Alternativen zum Töten männlicher Küken

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Video „Alternativen zum Kükentöten“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung".

Ziel der Forschung ist es, das Töten von männlichen Küken zu vermeiden. Der Film erklärt zwei Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei und stellt zudem das "Zweinutzungshuhn" vor.

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Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

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Transparenz beim Tierwohl: Bürgerportal des BMEL

Auf der Startseite des Portals ist eine Kuh und das Logo der Tierwohl-Initiative zu sehen

Wie werden unsere Nutztiere gehalten? Wie kann man beim Einkauf erkennen, welche Tiere besonders tiergerecht gehalten wurden? Was unternehmen Politik und Wirtschaft, damit es den Tieren besser geht? Auf diese und weitere Fragen finden Sie Antworten auf dem Informationsportal www.tierwohl-staerken.de.

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Informationen zum Veterinärwesen

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Filme des aid infodienst

Publikationen

Was Sie beim Einkaufen für mehr Tierwohl tun können

Titelbild der Broschüre "Haltung zeigen - Was Sie beim Einkaufen für mehr Tierwohl tun können"

In Deutschland gelten hohe Standards für die Nutztierhaltung. Unsere Landwirte arbeiten jeden Tag verantwortungsvoll dafür, dass die Tiere gesund sind und mit Respekt behandelt werden. Immer mehr Landwirte leisten darüber hinaus noch mehr fürs Tierwohl. Doch beim Einkauf ist es nicht immer leicht, unterschiedliche Haltungskonzepte zu erkennen. Label helfen. Diese Übersicht stellt die wichtigsten vor. Sie gibt Ihnen Orientierung, damit Sie beim Einkauf Ihre persönliche Haltung zum Tierwohl zum Ausdruck bringen können.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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