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Verordnung zum Schutz der Bienen

Für den Bienenschutz hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am 22. Juli 2016 eine Verordnung unterzeichnet, die den Handel (Einfuhr und Inverkehrbringen) mit und das Aussäen von Saatgut verbietet, das mit bestimmten Neonikotinoiden behandelt wurde. Die Verordnung entspricht der Eilverordnung vom Juli 2015.

Bei der Aussaat von mit Neonikotinoiden behandeltem Getreide kann Neonikotinoid-haltiger Staub freigesetzt werden. Bienen, die in an Getreideflächen angrenzenden blühenden Flächen (z.B. Zwischenfrüchte oder Blühstreifen) Nektar oder Pollen sammeln, sollen durch diese Regelung dauerhaft vor diesen Stäuben geschützt werden.

Die Verordnung zur Anwendung von Saatgut wurde notwendig, weil die befristete Eilverordnung vom Juli 2015 ausgelaufen war. Wie die Eilverordnung verbietet diese Verordnung ausnahmslos Handel und Aussaat von Wintergetreide-Saatgut, das mit in Deutschland nicht zugelassenen Neonikotinoiden behandelt wurde. Die Saatgutbehandlung mit diesen Insektiziden war in Deutschland bei Wintergetreide bereits unzulässig; die neue Verordnung verhindert dauerhaft, dass aus anderen Ländern derart behandeltes Saatgut nach Deutschland verbracht und ausgesät wird.

Stand:
05.08.16

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