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Alte Rassen und genetische Vielfalt bei Nutztieren erhalten

Alte landwirtschaftliche Nutztierrassen vom Geflügel bis zum Rind vor dem Aussterben zu bewahren und deren genetische Vielfalt zu sichern ist das Ziel der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere. Das Bund-Länder-Projekt wurde am 24. März im Institut für Nutztiergenetik am Standort Mariensee des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) eröffnet.

In der Genbank werden Keimzellen (Spermien und Eizellen), Embryonen und anderes Erbmaterial vorwiegend von gefährdeten landwirtschaftlichen Nutztierrassen in Stickstoff dauerhaft eingefroren. Damit wird ein Archiv von genetischem Material entstehen, das die Vielfalt der einheimischen landwirtschaftlich genutzten Tierrassen abbildet. So könnte eine beispielsweise vom Aussterben bedrohte Rasse wieder aufgebaut werden. Die Genbank ermöglicht darüber hinaus den Austausch von Material zur Ergänzung entsprechender Sammlungen im In- und Ausland.

Mit der Eröffnung der Genbank wurde ein wichtiger Bestandteil des nationalen „Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland“ in die Praxis umgesetzt. Das Fachprogramm war 2003 von Bund und Ländern beschlossen worden.

Stand:
24.03.16
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