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Bundeswettbewerb Landwirtschaftliches Bauen: "Heute schon draußen gewesen?"

BMEL prämiert während der internationalen Messe EuroTier vier Betriebe, deren Tierhaltungen sich durch innovative Auslaufkonzepte auszeichnen

In der Debatte um das Tierwohl bei Nutztieren spielt die Auslaufhaltung eine immer größere Rolle: Auslaufhaltung bedeutet mehr Bewegungsmöglichkeiten für die Tiere, fördert deren Gesundheit und kann sich positiv auf das Sozialverhalten in den Herden auswirken. Gleichzeitig muss die Haltung von Nutztieren im Freien Umweltschutzanforderungen erfüllen. Das gilt beispielsweise für Emissionen, die Luft und Boden verunreinigen können.

Der Bundeswettbewerb Landwirtschaftliches Bauen 2015/2016 stand daher unter dem Motto "Heute schon draußen gewesen? Tier- und umweltgerechte Auslaufhaltung." Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) prämierte am 15. November 2016 vier Betriebe mit vorbildlichen Auslaufhaltungen, die dem Tierwohl und dem Umweltschutz in besonderem Maße gerecht werden. Die gelungenen Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Ausläufe im Detail gestaltet werden können, wie sie sich in Stallkonzepte integrieren lassen und welche Anforderungen Ausläufe an das Management stellen.

Ausgezeichnet wurden die folgenden vier Betriebe:

  • Ruppmann GbR, Hof Krugofen aus Rheinland-Pfalz: Familienbetrieb mit 160 Milchkühen und 160 Färsen
  • Biohof Bischof aus Bayern: Familienunternehmen mit 52 Milchkühen, Färsennachzucht und Direktvermarktung
  • Biolandhof Wimmer aus Bayern: Biolandbetrieb mit 9.600 Masthähnchen und 40 Mastrindern
  • Betrieb Jochen Kulow, Eichenhof aus Niedersachsen: Ökologischer Großbetrieb mit dem Schwerpunkt Schweinehaltung

Die Preisverleihung fand während der internationalen Messe EuroTier in Hannover statt. Die Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 5000 Euro, eine Urkunde und eine Stallplakette.

Der Wettbewerb

Am aktuellen Bundeswettbewerb hatten insgesamt 45 Betriebe teilgenommen. Die Prüfungs- und Bewertungskommission des Bundeswettbewerbs "Landwirtschaftliches Bauen" hat in Zusammenarbeit mit den Kommissionen der Länder anhand von Bildmaterial, Checklisten und Zeichnungen die Einsendungen geprüft und mit einem gemeinsam erstellten Kriterienkatalog bewertet. Neun Betriebe waren in die engere Wahl gekommen. Darunter waren Betriebe mit Mastschweinehaltung (1), Haltung von Sauen mit Ferkeln (3), Haltung von Milchkühen (4) sowie Rindermast (1). Die Prüfungs- und Bewertungskommission beurteilte die Betriebe bei Vor-Ort-Besichtigungen, die vom 13. bis 17. Juni 2016 stattfanden.

Das BMEL führt im zweijährigen Turnus zu wechselnden Themen den Bundeswettbewerb "Landwirtschaftliches Bauen" durch. Ziel ist es, praxisgerechte Entwicklungen und Baulösungen im landwirtschaftlichen Bereich herauszustellen und besonders innovative Lösungen zu prämieren. Der Bundeswettbewerb wird vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) organisiert.

Stand:
16.11.16

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Europäische Forschungsförderung für eine nachhaltige Tierproduktion

Blick über grasende Kühe auf ein Dorf

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hatte sich gemeinsam mit Spanien im Ständigen Agrarforschungsausschuss der Europäischen Kommission (SCAR) erfolgreich für die Einrichtung einer neuen Arbeitsgruppe "Nachhaltige Tierproduktion" (Collaborative Working Group on Sustainable Animal Production, CWG-SAP) eingesetzt. Das BMEL leitet diese neue Arbeitsgruppe, Spanien hat den Vizevorsitz inne.

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Publikationen

Landwirtschaft verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Landwirtschaft verstehen"

Wer sind unsere Landwirte? Wie arbeiten sie - und warum arbeiten sie so? Wie wird unser Getreide angebaut, wie werden unsere Kühe, Schweine und Hühner gehalten? Diese Publikation geht all diesen Fragen nach. Eine Sammlung von Fakten und Hintergründen stellt die Arbeitsweise der modernen Landwirtschaft für ein breites Publikum anschaulich dar, ohne dabei schwierige Themen auszuklammern.

English version: Understanding Farming - Facts and figures about German farming

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