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Antibiotika in der Landwirtschaft

Antibiotika dürfen - gerade bei Tieren, von denen Lebensmittel gewonnen werden - nur eingesetzt werden, wenn dies therapeutisch notwendig ist.

Antibiotika sind das wichtigste Instrument zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Jedoch nehmen auch in Deutschland die Fälle von Antibiotika-Resistenzen zu. Dadurch können Medikamente bei erkrankten Menschen oder erkrankten Tieren ihre Wirkung verlieren. Da jeder Einsatz von Antibiotika letztlich die Resistenz fördern kann, muss sichergestellt sein, dass Antibiotika gerade bei Tieren, von denen Lebensmittel gewonnen werden, nur dann eingesetzt werden, wenn sie unbedingt erforderlich sind.

Strategie zur Antibiotika-Minimierung in der Tierhaltung greift

Blauer Kugelschreiber und Statistikkurven

Am 31. März 2016 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die aktuellen betrieblichen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit in der Nutztierhaltung veröffentlicht. Und es zeigt sich, dass die bundesweiten Kennzahlen sinken.

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Die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie wird mit "DART 2020" fortgesetzt

Aufschrift auf der Broschüre" DART 2020 Antibiotika-Resistenzen bekämpfen zum Wohl von Mensch und Tier" ist zu lesen

Das Bundeskabinett hat am 13. Mai 2015 die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020 beschlossen. Damit werden die 2008 begonnenen Anstrengungen zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen fortgesetzt und verstärkt.

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Regelungen für den Einsatz von Antibiotika bei Tieren

Tierarzt holt Medikament aus dem Arzneischrank

Bundesminister Christian Schmidt wird weitere Regelungen zum Einsatz von Antibiotika bei Tieren auf den Weg bringen. Dazu hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Eckpunktepapier zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken erarbeitet.

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Die Strategie des BMEL

Halle mit Puten

Gesetzliche Vorgaben, umfassende Informationen, intensive Forschung sowie eine risikoorientierte Überwachung sind die tragenden Säulen der Strategie gegen unsachgemäßen Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft sowie gegen Antibiotika-Resistenzen.

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Antibiotikaresistente Erreger bei Mastgeflügel reduzieren

Übergabe der Zuwendungsbescheide

Krankheitserreger werden zunehmend weniger empfindlich oder sogar resistent gegenüber Antibiotika. Ziel eines vom BMEL geförderten Forschungsprojektes ist die Verbesserung der Tiergesundheit und damit ein geringerer Einsatz von Antibiotika. Die Zuwendungsbescheide dafür hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in Berlin übergeben.

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Forschung für weniger Antibiotika in der Schweinehaltung

Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth in einer Personengruppe

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert ein Forschungsprojekt zur Antibiotikaminimierung in der Schweinehaltung. Am 12. Oktober 2015 überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin beim BMEL Dr. Maria Flachsbarth die Zuwendungsbescheide für das Forschungsverbundvorhaben an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo).

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Konferenz zu Antibiotikaresistenzen in Amsterdam

Gruppenbild auf der Ministerkonferenz

Die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung der EU-Minister war das Ziel der Ministerkonferenz zum Thema Antibiotikaresistenz. Diese soll zeitnah zu konkreten Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenzen auf nationaler und europäischer Ebene führen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth hat für das Bundeslandwirtschaftsministerium teilgenommen.

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Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Bundesminister Christian Schmidt Hermann Gröhe bei der Pressekonferenz

Treffen der G7-Gesundheitsminister

Am 8. und 9. Oktober 2015 trafen sich die Gesundheitsminister der sieben führenden Industriestaaten – USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Deutschland – in Berlin und berieten unter anderem über das Thema "Antibiotikaresistenz".

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Weitere Themen des Dossiers

Zum Thema

DART 2020: Antibiotika-Resistenzen bekämpfen zum Wohl von Mensch und Tier

Link zum Download der Broschüre

Die Gesundheit von Menschen und Tieren ist bei vielen Infektionskrankheiten auf das Engste miteinander verwoben. Tiere und Menschen werden oft von denselben Krankheitserregern infiziert, mit denselben Antibiotika behandelt und haben somit gegenseitig einen Einfluss auf die Resistenzproblematik.

Mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) hat die Bundesregierung im Jahr 2008 ein Konzept vorgelegt und nachfolgend umgesetzt, um die weitere Entwicklung und Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu reduzieren. Die DART enthält ein Bündel von Maßnahmen, um Antibiotika-Resistenzen in Deutschland zu erkennen, zu verhüten und besser bekämpfen zu können. Mit DART 2020 wird die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie fortgesetzt.

Fragen und Antworten

Rede des Bundesministers Christian Schmidt

Pressemitteilung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

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