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Internationale Tierschutzkonferenz in Brüssel

Dänemark, die Niederlande, Schweden und Deutschland stellen auf der Internationalen Tierschutzkonferenz ihre europäische Tierschutz-Initiative vor und diskutieren die angestrebten Ziele.

Die europäische Tierschutzdachorganisation "Eurogroup for Animals" führt gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund e.V. und dem parteiübergreifenden Tierschutzarbeitskreis "Intergroup on the welfare and conservation of animals" des Europäischen Parlaments eine internationale Tierschutzkonferenz am 15. März 2016 in Brüssel durch.

Der niederländische, der schwedische und der flämische Minister sowie Vertreter des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission halten jeweils einen Kurzvortrag zu verschiedenen Aspekten des Tierschutzes. Die vier gemeinsamen Positionspapiere werden vorgestellt, die auf Ministerebene unterzeichnet wurden.

Ich freue mich als deutscher Minister, dass ich gemeinsam mit meinen niederländischen, dänischen und schwedischen Kollegen vorangehen durfte. Wir haben uns verpflichtet, unsere Bemühungen für mehr Tierschutz noch besser zu bündeln. Und das muss natürlich auch auf europäischer Ebene der Fall sein. Danke an die Kommission, dass sie das Anliegen einer europäischen Tierschutzplattform unterstützt, die europaweit Akzente setzt und die auch die Verpflichtungen für uns, gemeinsam in den wichtigen Fragen voranzugehen, unterstreicht.
Bundesminister Christian Schmidt

Die gemeinsame Stellungnahme über die Einrichtung einer EU-Tierschutzplattform wurde im Rahmen des Agrarrats am 15. Februar 2016 von Deutschland vorgetragen und als öffentlicher Punkt diskutiert. Die europäische Kommission hat sich diesem Punkt angenommen und am 23. und 24. Februar 2016 eine zweitägige Besprechung mit den Nichtregierungs-Organisationen und Wirtschaftsverbänden und den Mitgliedstaaten durchgeführt, um festzustellen, ob der Vorschlag auf breite Zustimmung trifft.

Im Ergebnis haben sich alle Vertreter der Organisationen und Verbände für die Einrichtung einer EU-Tierschutzplattform ausgesprochen. Auch die Mitgliedstaaten haben sich überwiegend positiv zu der Plattform geäußert. Die europäische Kommission wird aller Voraussicht nach diesen Punkt weiter verfolgen.

Stand:
15.03.16

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Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

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Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

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Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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