BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Beratungsgremium legt Abschlussbericht vor

Der Kompetenzkreis Tierwohl hat den Abschlussbericht über seine Arbeit an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt überreicht. Die 17 Experten aus Praxis, Wissenschaft und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen hatten seit Oktober 2014 die Umsetzung der Tierwohl-Offensive des Ministers begleitet.

Zentrales Ziel der Initiative „Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl“ ist es, mit einer Mischung aus freiwilligen Vereinbarungen, innovativer Forschung und, wo es notwendig ist, auch mit gesetzlichen Regelungen, für mehr Tierwohl zu sorgen – in der Nutztierhaltung ebenso wie bei der Haltung von Heimtieren und beim Schutz von Versuchstieren.

Aufgabe des Kompetenzkreises war es, für einen Zeitraum von zwei Jahren das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Fragen des Tierwohls und des Tierschutzes bei der Nutztierhaltung zu beraten. In insgesamt fünf Berichten hat das Gremium Empfehlungen für die politische Arbeit in diesem Themenfeld zusammengefasst. Viele Empfehlungen sind bereits in die Arbeit des BMEL eingeflossen, dazu gehören die folgenden Beispiele:

  • Mit einer freiwilligen Vereinbarung, die Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit der Geflügelbranche getroffen hat, wurde der Ausstieg aus dem Schnäbelkürzen bei Legehennen besiegelt – ein wichtiger Schritt zum zentralen Ziel der Initiative „Eine Frage der Haltung. Neue Wege zu mehr Tierwohl“, die nicht-kurativen Eingriffe in den Ställen zu beenden.
  • Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern hat Bundesminister Christian Schmidt 2015 den Staatssekretärsausschuss Tierschutz initiiert. Im Ausschuss wurde beispielsweise eine Einigung der Beteiligten erzielt, die Kleingruppenhaltung von Legehennen bis Ende 2025 zu beenden.
  • Auf europäischer Ebene konnte die Zusammenarbeit Deutschlands mit Dänemark, den Niederlanden und Schweden intensiviert werden. Gemeinsam haben die vier Länder erreicht, dass die Europäische Kommission eine Informationsplattform zum Dialog über Tierschutzthemen etablieren wird. Die Tierschutzplattform soll dem Erfahrungs- und Informationsaustausch der Mitgliedsstaaten untereinander und mit Stakeholdern aus Landwirtschaft und Tierschutz dienen. Ziel ist es unter anderem, eine einheitliche und transparente Umsetzung der geltenden EU-Vorschriften zu erreichen.
  • In Deutschland werden derzeit, gemeinsam mit den beteiligten Akteuren, Eckpunkte für ein staatliches Tierwohllabel erarbeitet – analog zum Bio-Siegel sollen Verbraucher künftig leichter erkennen, unter welchen Haltungsbedingungen die Tiere gelebt haben. Die "Einkaufshilfe Tierwohl-Label“ bietet Verbraucherinnen und Verbraucher bereits einen Überblick über bestehende Siegel.
Stand:
14.09.16

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Alternativen zum Töten männlicher Küken

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Video „Alternativen zum Kükentöten“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung".

Ziel der Forschung ist es, das Töten von männlichen Küken zu vermeiden. Der Film erklärt zwei Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei und stellt zudem das "Zweinutzungshuhn" vor.

zum Video: Alternativen zum Töten männlicher Küken …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Transparenz beim Tierwohl: Bürgerportal des BMEL

Auf der Startseite des Portals ist eine Kuh und das Logo der Tierwohl-Initiative zu sehen

Wie werden unsere Nutztiere gehalten? Wie kann man beim Einkauf erkennen, welche Tiere besonders tiergerecht gehalten wurden? Was unternehmen Politik und Wirtschaft, damit es den Tieren besser geht? Auf diese und weitere Fragen finden Sie Antworten auf dem Informationsportal www.tierwohl-staerken.de.

mehr: Transparenz beim Tierwohl: Bürgerportal des BMEL …

Informationen zum Veterinärwesen

unnamed

Filme des aid infodienst

Publikationen

Was Sie beim Einkaufen für mehr Tierwohl tun können

Titelbild der Broschüre "Haltung zeigen - Was Sie beim Einkaufen für mehr Tierwohl tun können"

In Deutschland gelten hohe Standards für die Nutztierhaltung. Unsere Landwirte arbeiten jeden Tag verantwortungsvoll dafür, dass die Tiere gesund sind und mit Respekt behandelt werden. Immer mehr Landwirte leisten darüber hinaus noch mehr fürs Tierwohl. Doch beim Einkauf ist es nicht immer leicht, unterschiedliche Haltungskonzepte zu erkennen. Label helfen. Diese Übersicht stellt die wichtigsten vor. Sie gibt Ihnen Orientierung, damit Sie beim Einkauf Ihre persönliche Haltung zum Tierwohl zum Ausdruck bringen können.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

Presse

Pressemitteilungen

Interviews

Links

Rechtsgrundlagen

Unternavigation aller Website-Bereiche