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Rückblick auf Aktivitäten und Informationen der Tierwohl-Initiative

Seit dem Start der Tierwohl-Initiative am 17. September 2014 haben wir über viele Termine und Aktivitäten berichtet, die im Rahmen der Inititative "Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl" stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung der älteren Beiträge finden Sie in diesem Dossier.

Bundesminister Schmidt startete die Tierschutz-Initiative des BMEL mit den Worten: "Den Tieren muss es am Ende dieser Legislaturperiode besser gehen als heute."

Internetportal MuD Tierschutz freigeschaltet

Am 11. Dezember 2014 hat die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth den Internetauftritt für die vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD) freigeschaltet.

Das neue Onlineportal bietet fachliche Informationen rund um die Beratungsinitiativen, Ansprechpartner und den Ausbau der MuD. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung betreut als Projektträger die Internetseite. Die Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD) dienen der Verbesserung der Haltungsbedingungen von Nutztieren zur Steigerung des Tierschutzniveaus in der landwirtschaftlichen Tierhaltung.

Initiiert durch das Bundeslandwirtschaftsministerium sind die MuD Tierschutz eingebettet in die Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl". Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist mit der Projektträgerschaft beauftragt.

Startseite des Internetportals Startseite des Internetportals MuD Tierschutz, Quelle: BLE

Die MuD Tierschutz schließen durch schnellen und effektiven Wissenstransfer die Lücke zwischen Forschung und Praxis. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umsetzung neuer Erkenntnisse und innovativer Maßnahmen, die die Gesundheit und das Wohl der Tiere, eine tiergerechte Haltung oder die Auswirkungen moderner Tierhaltungsvefahren auf die Umwelt betreffen. Hierzu zählen insbesondere der Verzicht auf nicht-kurative Eingriffe, der reduzierte Einsatz von Antibiotika, die Verbesserung des Hygienemanagements, die Optimierung von Haltungsbedingungen sowie die Verwendung von an die Tierbedürfnisse angepasster Stalltechnik.

Schwerpunkte der Projekte

Im ersten Schwerpunkt wurden Beratungsinitiativen initiiert, die mittels innovativer Beratungskonzepte Betriebe bei der Anwendung neuer tierschutzrelevanter Praxisverfahren unterstützen.

Den zweiten Schwerpunkt stellt die Bildung eines Gesamtnetzwerkes von Demonstrationsbetrieben dar, die bisher noch nicht in der Praxis angewandte innovative Verfahren oder eine Anpassung der Haltungstechnik umsetzen werden.

Slogan der Initiative Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl

In einem dritten Schwerpunkt wird der Tierschutz im Bereich der Aquakultur gestärkt.

Ziel und Nutzen

Die Umsetzung von innovativen, ökonomisch vertretbaren Managementempfehlungen und der Einsatz moderner, über den gesetzlichen Tierschutzstandard hinausgehender Haltungssysteme soll die Möglichkeit der Steigerung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung demonstrieren und interessierten Landwirten, Beratern und der Öffentlichkeit die Praxistauglichkeit der implementierten Maßnahmen aufzeigen.

Frau Dr. Flachsbarth, Frau Prof. Einspanier und Herr Dr. Eidenschauen in die Kamera, Frau Einspanier zeigt die Urkunde Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides: v.l.: Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Flachsbarth, Frau Prof. Einspanier (Universität Leipzig) und BLE-Präsident Dr. Eiden, Quelle: BLE

Übergabe eines Zuwendungsbescheides

Im Rahmen der Veranstaltung zur Freigabe des Internetportals zu den MuD Tierschutz hat die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Flachsbarth einen Zuwendungsbescheid für ein Forschungsprojekt übergeben. Frau Prof. Almuth Einspanier von der Universität Leipzig hat das Forschungsvorhaben "Anwendungsorientierte Untersuchungen zur endokrinologischen In-ovo-Geschlechtsbestimmung im Haushuhn (In ovo III)" sehr anschaulich dargestellt. Nach dem interessanten Vortrag und einigen interessierten Nachfragen fand die Übergabe der Urkunde statt.

Stand:
11.12.14

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Informationen zum Veterinärwesen

Filme des aid infodienst

Publikationen

Schritte zu mehr Tierwohl

Per Click zur Broschüre "Schritte zu mehr Tierwohl"

Die Broschüre informiert über bereits getätigte und zukünftige Schritte hin zu mehr Tierwohl.

Der Fokus liegt auf den Planungen für ein staatliches Tierwohllabel und den Alternativen zum Töten männlicher Küken.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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