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Rückblick auf Aktivitäten und Informationen der Tierwohl-Initiative

Seit dem Start der Tierwohl-Initiative am 17. September 2014 haben wir über viele Termine und Aktivitäten berichtet, die im Rahmen der Inititative "Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl" stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung der älteren Beiträge finden Sie in diesem Dossier.

Bundesminister Schmidt startete die Tierschutz-Initiative des BMEL mit den Worten: "Den Tieren muss es am Ende dieser Legislaturperiode besser gehen als heute."

BMEL fördert Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Haltung von Milchkühen durch Zucht

Eine nachhaltige landwirtschaftliche Nutztierhaltung hat für das BMEL eine hohe Priorität. Dazu gehört es, den Tierschutz zu verbessern, möglichst dauerhaft schädliche Umwelteinwirkungen zu minimieren, das soziale Umfeld im ländlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten und wettbewerbsfähig zu wirtschaften.

Ein wesentlicher Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Tierhaltungsverfahren wird durch Forschung und Entwicklung geleistet. Dazu hat das BMEL im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung die Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur Verbesserung der Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren veröffentlicht. Neben der Optimierung bestehender Tierhaltungssysteme im Hinblick auf Tier- und Umweltschutz ist auch die Verbesserung der Tierzucht ein Förderschwerpunkt.

Forschungsvorhaben "optiKuh"

Ziel des geplanten Vorhabens ist die Entwicklung und Etablierung von optimierten Zuchtverfahren bei Milchkühen im Hinblick auf die Futteraufnahme, die Stoffwechselstabilität unter Beachtung der Methanemissionen und der Futtereffizienz. Weitere Untersuchungsschwerpunkte sind die Ausgestaltung der Fütterung bei unterschiedlicher Fütterungsintensität und die Nutzung der Spektraldaten in der Milch. Die Anwendung ergänzender Methoden zur Beurteilung von Tierwohl und Tiergesundheit runden das Vorhaben ab. Die Daten werden genetisch-statistisch unter Einbeziehung von genomischer Information ausgewertet und fließen in Empfehlungen zur züchterischen Umsetzung ein.

Aufgrund der Verteilung der Forschungs-, Wirtschafts- und Versuchseinrichtungen über das gesamte Bundesgebiet wird gewährleistet, dass die wesentlichen Facetten der Milchkuhhaltung, wie Betriebsgröße und -form, Futtergrundlage und das Betriebssystem, berücksichtigt werden. Insgesamt sind 15 Projektpartner an diesem Forschungsverbund beteiligt.

Die Projektlaufzeit beträgt 36 Monate. Die Erkenntnisse aus dem Projekt können dazu beitragen, sowohl das Tierwohl und die Tiergesundheit als auch die Umweltverträglichkeit und die Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung zu verbessern.

Durch die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Forschung, der Beratung und der Wirtschaft und dem fachübergreifenden Ansatz aus den Bereichen Tierzucht, Tierernährung und Sensortechnik sieht das BMEL für das Forschungsvorhaben "Verbesserung der Haltung von Milchkühen durch Zuchtverfahren auf Futteraufnahme und Stoffwechselstabilität sowie Umweltverträglichkeit bei optimierter Fütterungsintensität und Nutzung von Stoffwechselindikatoren sowie Sensoren im Herdenmanagement (optiKuh)" gute Erfolgsaussichten.

Übergabe der Zuwendungsbescheide

Staatssekretär Bleser steht mit den Kooperationspartnern auf einer Treppe im Bundeslandwirtschaftsministerium Parlamentarischer Staatssekretär Peter Bleser übergab Zuwendungsbescheide an die Kooperationspartner des Forschungsverbundvorhabens "optiKuh", Quelle: BMEL

Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser hat am 19. März 2015 die Zuwendungsbescheide an die beteiligten Institutionen überreicht. Er zeigte sich beeindruckt von Umfang und Innovation des Vorhabens und bekräftigte: "Die Zuwendung des BMEL ist gut angelegtes Geld in eine gesunde und leistungsfähige und damit zukunftsfähige Tierhaltung". Mit dem Vorhaben wird ein vom BMEL im Forschungs- und Innovationskonzept Nutztiere identifizierter Forschungsbedarf gedeckt. Das BMEL unterstützt das Vorhaben mit rund 2,55 Mio. Euro aus dem Programm, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,35 Mio. Euro.

Im Rahmen seiner Fördertitel und Förderprogramme hat das BMEL seit 2010 die Nutztierforschung mit einem Volumen von über 142 Mio. Euro gefördert.

Stand:
19.03.15

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Informationen zum Veterinärwesen

Filme des aid infodienst

Publikationen

Schritte zu mehr Tierwohl

Per Click zur Broschüre "Schritte zu mehr Tierwohl"

Die Broschüre informiert über bereits getätigte und zukünftige Schritte hin zu mehr Tierwohl.

Der Fokus liegt auf den Planungen für ein staatliches Tierwohllabel und den Alternativen zum Töten männlicher Küken.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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