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Rückblick auf Aktivitäten und Informationen der Tierwohl-Initiative

Seit dem Start der Tierwohl-Initiative am 17. September 2014 haben wir über viele Termine und Aktivitäten berichtet, die im Rahmen der Inititative "Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl" stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung der älteren Beiträge finden Sie in diesem Dossier.

Bundesminister Schmidt startete die Tierschutz-Initiative des BMEL mit den Worten: "Den Tieren muss es am Ende dieser Legislaturperiode besser gehen als heute."

Bundesminister Schmidt beim Deutschen Tierärztetag: Tierwohl im Fokus

Um das Thema "Tierwohl" drehte es sich vom 28. bis 30. Oktober 2015 in Bamberg. Knapp 400 Tierärzte haben am 27. Deutschen Tierärztetag teilgenommen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt betonte in seinem Grußwort die herausragende Rolle, die Tierärzte beim Thema Tierwohl spielen.

Schmidt begrüßte es, dass der Tierärztetag in diesem Jahr das Thema Tierwohl als Schwerpunkt gesetzt hat, Tierwohl sei auch ein Schwerpunkt seiner Politik. Tierwohl und Antibiotikaminimierung seien Herausforderungen, denen sich die Tierärzteschaft und die Politik stellen müssten und die bereits erfolgreich auf den Weg gebracht seien.

Die Haltungsbedingungen müssten den Tieren angepasst werden und nicht umgekehrt. Dieses gemeinsame Anliegen unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen seiner Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung" mit verschiedenen Maßnahmen.

So wird der Ausstieg aus den nicht-kurativen Eingriffen wie das Schnabelkupieren bei Legehennen und das Schwänzekupieren bei Schweinen werde durch freiwillige Vereinbarungen mit der Branche vorangebracht. Durch Forschungsprojekte wissenschaftlich fundiert und mit Unterstützung und Beratung durch Modell- und Demonstrationsvorhaben sollen praktikable Möglichkeiten erarbeitet werden.

Mein Ziel ist es, dass es den Tieren am Ende der Legislaturperiode besser geht.
Bundesminister Christian Schmidt

Auch die Bekämpfung des illegalen Welpenhandels wird gemeinsam mit Ländern und Kommunen vorangetrieben. In einem Qualzuchtgutachten würden die problematischen Zuchtziele benannt. Und für die Anschaffung von Heimtieren müsse im Vorfeld das Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie mit einem Tier zu Hause umzugehen sei.

Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes

Als weiteres wichtiges gemeinsames Ziel nannte Bundesminister Schmidt die Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung, ohne dabei die Gesundheit und den Schutz der Tiere zu gefährden. Ein Meilenstein sei die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART), bei der zum ersten Mal interdisziplinär Erkenntnisse und Maßnahmen aus Humanmedizin, Veterinärmedizin, Landwirtschaft und Forschung, gebündelt worden seien. Bundesminister Schmidt begrüße es sehr, dass die Tierärzteschaft den Weg der Antibiotikaminimierung uneingeschränkt mitgehe. Die Beratungsarbeit der Tierärzteschaft sei ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Antibiotika-Minimierungskonzepts.

Themen in der Diskussion

Aktuelle fachliche und berufspolitische Themen wurden auf dem Deutschen Tierärztetag beraten und diskutiert.

Beim diesjährigen Tierärztetag standen drei Themen im Mittelpunkt der Diskussionen:

  • "Zucht und Qualzucht von Klein- und Heimtieren"
  • "Tierärztliche Bestandsbetreuung – Garant für Tierwohl und sichere Lebensmittel"
  • "Veränderungen in der Mensch-Tier-Beziehung – der Tierarzt im Spannungsfeld von Vernunft und Emotion"
Stand:
02.11.15

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Informationen zum Veterinärwesen

Filme des aid infodienst

Publikationen

Schritte zu mehr Tierwohl

Per Click zur Broschüre "Schritte zu mehr Tierwohl"

Die Broschüre informiert über bereits getätigte und zukünftige Schritte hin zu mehr Tierwohl.

Der Fokus liegt auf den Planungen für ein staatliches Tierwohllabel und den Alternativen zum Töten männlicher Küken.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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