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Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft

Schwarzwild findet vor allem in großflächigen Maisschlägen ideale Nahrungs- und Rückzugsbedingungen. Gleichzeitig ist eine intensive und nachhaltige Bejagung auf diesen Flächen nur schwer durchzuführen.

Bejagungsschneisen im Mais

Mit den Bejagungsschneisen wurde ein Instrument geschaffen, das bei den praktizierenden Jägern und Landwirten auf eine hohe Akzeptanz stößt und sich dabei sowohl als praxistauglich als auch multifunktional erweist. Die Vorteile der Bejagungsstreifen ergeben sich durch die Verminderung des Wildschadens und den zusätzlichen Jagderfolg.

Neue Greeningverpflichtungen

Die bis 2014 im Rahmen der EU-Agrarförderung angewandten Mischcodes für Bejagungsschneisen gibt es seit Januar 2015 aufgrund der Greeningverpflichtungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nicht mehr. Sowohl die Vorgaben zur Anbaudiversifizierung als auch die Vorgaben für die ökologischen Vorrangflächen erfordern grundsätzlich eine gesonderte Ausweisung der Bejagungsschneisen nach Lage und Größe.

Informationsbroschüre

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Erfahrungen und Ergebnisse des vierjährigen Modellvorhabens "Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft" in einer Broschüre zusammengefasst. Diese kann hier abgerufen werden:

Die Landwirte, die den Greeninganforderungen unterliegen, müssen seit Januar 2015 die Vorschriften zur Anbaudiversifizierung einhalten und die einzelnen Anbaukulturen mit der jeweiligen Fläche im "Antrag auf Gewährung der Basisprämie und der Greening-Prämie" angeben. Dies bedeutet, dass z.B. ein Sommergerstenstreifen, der in einer Maisfläche als Bejagungsschneise angelegt wird, nach Lage und Größe ausgewiesen und der Sommergerste zugeordnet werden muss. Entsprechend muss brachliegendes Ackerland gesondert ausgewiesen werden.

Stand:
10.08.15

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