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Walschutz

Die Bundesregierung lehnt den kommerziellen Walfang entschieden ab. Das gilt in gleicher Weise für den so genannten wissenschaftlichen Walfang.

Der Deckmantel der Wissenschaftlichkeit darf nicht dazu genutzt werden, um das Walfangmoratorium der Internationale Walfang-Kommission (IWC) auszuhöhlen.

Die Kommssion basiert auf dem 1946 in Washington beschlossenen Übereinkommen zur Regulierung des Walfangs. Deutschland ist diesem 1982 beigetreten und zählt damit zu den heute 88 IWC-Mitgliedstaaten.

Die IWC trifft sich alle zwei Jahre und beschäftigt sich unter anderem mit dem Schutz bestimmter Walarten, mit Walschutzgebieten, Walfangquoten sowie dem Thema Walforschung. Die Kommission wird von drei Ausschüssen (Wissenschafts-Ausschuss, Bestanderhaltungs-Ausschuss sowie Finanz- und Verwaltungs-Ausschuss) und mehreren Unterausschüssen in ihrer Arbeit unterstützt.

Das Moratorium für den kommerziellen Walfang gilt seit 1986 und hat sich seither sehr günstig auf die Entwicklung einiger Großwalarten ausgewirkt. Das Moratorium verbietet jeglichen Walfang. Es sieht lediglich für indigene Völker Ausnahmen vor.

Deutschland tritt dafür ein, das Moratorium im Interesse des Walschutzes beizubehalten. IWC-Mitgliedsländer, die zu den Walfangnationen zählen, setzen sich dagegen dafür ein, das Moratorium zu beenden.

Gemeinsamer Standpunkt der EU-Mitglieder

Die in der IWC vertretenen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft - und damit auch Deutschland - hatten sich Ende Dezember 2011 über einen so genannten "Gemeinsamen Standpunkt" für ihre Verhandlungen in den folgenden drei Tagungen der IWC in 2012, 2014 und 2016 verständigt.
Unterstützt werden soll danach:

  • die Beibehaltung des Moratoriums für den kommerziellen Walfang
  • Vorschläge, die auf die Einstellung des "Walfangs zu wissenschaftlichen Zwecken" abzielen,
  • Vorschläge zur Regelung des indigenen Subsistenzwalfangs
  • Vorschläge zur Ausweisung von Schutzgebieten für Wale nach den IWC-Regeln

Abgelehnt werden sollen hingegen grundsätzlich alle Vorschläge für neue, derzeit im Übereinkommen nicht vorgesehene Arten des Walfangs.

Walschutz bleibt schwieriges Unterfangen

Drei Wale im Meer

66. Tagung der Internationalen Walfangkommission

Wie geht es mit dem Moratorium für den Walfang weiter? Ist eine stärkere Kontrolle des Walfangs zu wissenschaftlichen Zwecken geboten? Wie sind die künftigen Quoten für den Walfang indigener Völker festzulegen? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt der 66. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC). Diese tagte vom 24.-28. Oktober 2016 im slowenischen Portoroz.

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IGH verbietet japanischen Walfang in der Antarktis

Auftauchender Wal vor einem Eisberg

In seinem Urteil vom 31. März 2014 kommt der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag zu dem Ergebnis, dass der so genannte wissenschaftliche Walfang Japans gegen die Walkonvention verstößt.

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65. Tagung der Internationalen Walfangkommission

Drei Wale im Meer

Vom 15.-18. September 2014 fand in Portoroz, Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) statt.

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Internationale Walfangkommission: Gemeinsamer Standpunkt der EU

Wal ganz nah mit geöffnetem Maul

25 der 28 EU-Mitgliedstaaten sind Mitglieder in der Internationalen Walfangkommission (IWC). Die IWC steckt seit zehn Jahren in einer schweren Krise. Walfanggegner und -befürworter blockieren sich.

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