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Nachhaltige Waldwirtschaft

Ziel der Bundesregierung in der Waldpolitik ist es, eine ausgewogene und tragfähige Balance zwischen den steigenden und teilweise konkurrierenden Ansprüchen von Wirtschaft und Gesellschaft an den Wald und seiner nachhaltigen Leistungsfähigkeit zu finden.

Waldwissen

Nachhaltigkeit bedeutet, mit unseren natürlichen Ressourcen so umzugehen, dass auch nachfolgende Generationen sie noch gleichermaßen nutzen können. Mit dieser Erkenntnis und Forderung legte Hans Carl von Carlowitz schon 1713 den Grundstein für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Heute, mehr als 300 Jahre später, ist dieses Prinzip längst im Bundeswaldgesetz sowie den Waldgesetzen der Länder fest verankert. Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist der Schlüssel dafür, dass unsere Wälder ihre vielfältigen Funktionen auch in Zukunft sicher erfüllen können.

Ergebnisse des ersten Deutschen Waldtags: Unser Wald - Klimaschützer und Multitalent

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hält die Eröffnungsrede beim ersten Deutschen Waldtag

Am 18. Oktober eröffnete Bundesforstminister Schmidt die zweitägige BMEL-Konferenz zu den Themen nachhaltige Forstwirtschaft, Holz und Naturschutz. Als Auftakt zum ersten Deutschen Waldtag pflanzten 22 Waldarbeiter aus ganz Deutschland Bäume in Berlin. Rund 300 Teilnehmer erarbeiteten konkrete Schlussfolgerungen.

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Schmidt pflanzt Baum des Jahres

Sechs Personen pflanzen einen Baum.

Der deutsche Wald ist wichtig für den Klimaschutz. Das sagte Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, im saarländischen Wittersheim. Dort pflanzte er mit Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Winterlinde, den Baum des Jahres 2016. Schmidt: „Bäume und Wälder leisten durch die Speicherung von Kohlenstoffdioxid einen essentiellen Beitrag zum Klimaschutz.“

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Nachhaltiger Wald: Schnellwachsende Baumarten für eine klimafreundliche Zukunft

Baumkronen vor Himmel

Vor mehr als 250 Forstexperten aus über 40 Ländern eröffnete Staatssekretär Bleser heute die 25. Tagung der Internationalen Pappelkommission (IPC). „Pappeln und andere schnellwachsende Bäume – Erneuerbare Ressourcen für künftige „Green Economies “ – weshalb lockt ein Kongress mit diesem Titel so viele internationale Fachbesucher?

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Waldstrategie 2020

Lichtdurchfluteter Wald

Wälder bedecken mit rund 11,4 Millionen Hektar ein Drittel der Landesfläche Deutschlands. Sie sind wertvolle Ökosysteme, Kohlenstoffspeicher, Erholungsräume und bedeutende Rohstofflieferanten. Ihre Bewirtschaftung erfolgt nach dem bewährten integrativen Prinzip einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft.

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Waldklimafonds

Waldboden in Nahaufnahme

Der Waldklimafonds ist Programmbestandteil des Sondervermögens Energie- und Klimafonds und wird auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages seit 2013 unter gemeinsamer Federführung des Bundeslandwirtschafts- (BMEL) und des Bundesumweltministeriums (BMUB) betrieben.

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Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik

Holz gestapelt im Wald

Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik (WBW) berät und unterstützt die Bundesregierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder.

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Fraget die Bäume: Forschung für den Wald

Verjüngung des Buchenholzbestandes am Waldrand

Langjährige Waldbeobachtung, praktische Erfahrungen und Waldforschung sind wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Nur wer weiß, wie das komplexe Ökosystem Wald funktioniert und wie seine Entwicklung verläuft, kann es nachhaltig bewirtschaften und zielgerichtet erhalten.

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Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung

Holz gestapelt am Wegesrand

Für die nächsten vier Jahrzehnte wird das Rohholzpotenzial auf 77,7 Millionen Festmeter je Jahr geschätzt, und dabei wird der Wald noch älter und vorratsreicher. Die Ergebnis-Datenbank des Thünen-Instituts zur Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung wurde Ende Juni 2015 freigeschaltet.

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Waldböden

Grafische Darstellung der Kohlenstoffvorräte pro Hektar im Wald

Boden ist mehr als tote Materie und Standort des darauf wachsenden Waldes. Er ist Lebensraum für ein artenreiches Bodenleben, speichert Kohlenstoff, Pflanzennährstoffe sowie Wasser. Durch die Rückhaltung von Wasser trägt er zum Hochwasserschutz bei.

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Allianz für den Wald

Mischwald, im Vordergrund Ast eines Laubbaumes

Die aktuelle Bundeswaldinventur hat neben vielen positiven Entwicklungen des Waldes auch Risiken und Herausforderungen für die Zukunft aufgezeigt. Das BMEL sieht hier Handlungsbedarf und greift diese Herausforderungen auf.

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Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Mit Bitterlich-Relaskop und Ultraschall-Entfernungsmessgerät werden Stichproben-Bäume ermittelt.

Die dritte Bundeswaldinventur 2011/2012 (BWI) liefert erfreuliche Nachrichten: Der Anteil der Laubbäume ist gestiegen. Die Wälder sind vielfältiger und naturnäher strukturiert. Wir finden mehr Totholz – auch eine wichtige Grundlage für Biodiversität. Unsere Waldfläche ist konstant geblieben. Es wächst mehr Holz nach, als wir nutzen.

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Nährstoffversorgung von Wäldern (Modellvorhaben)

Hubschrauber verstreut Kalk über einem Wald

Modellvorhaben zur Förderung von Maßnahmen zur nachhaltige Nährstoffversorgung und Gesunderhaltung von Wäldern

Das BMEL führt von Ende 2014 bis zum 31.12.2017 mit Beteiligung von Ländern ein Modellvorhaben zur nachhaltigen Nährstoffversorgung und Gesunderhaltung von Wäldern durch.

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Bundeswaldgesetz

Baumkrone einer Eiche

Der Wald hat für die Menschen in Deutschland eine besondere Bedeutung und erbringt viele wichtige Leistungen für das Gemeinwohl. Er erfüllt vielfältige Aufgaben für den Klimaschutz, als Rohstofflieferant, als Lebensraum für Flora und Fauna oder als Ort für Naturerleben und Erholung.

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Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen

Langholzstämme am Wegesrand

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) werden mit Bundesmitteln Maßnahmen zur naturnahen Waldbewirtschaftung, forstwirtschaftliche Infrastruktur, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und die Erstaufforstung gefördert.

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300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit

Junge und ältere belaubte Bäume in einer Waldlichtung

Der sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz gilt als Schöpfer des Begriffs "Nachhaltigkeit". Vor mehr als 300 Jahren schrieb er die Idee des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen nieder.

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Wald- und Bodenzustandserhebung im Wald

Waldboden in Nahaufnahme

Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit benötigen verlässliche und aktuelle Daten über den Wald. Dieser Informationsbedarf wird durch zwei Erhebungen gedeckt.

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Zum Thema

Die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten

Baumarten

Deutschland hat sich durch die Ratifizierung des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Vielfalt von Baum- und Straucharten verpflichtet.

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Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger Nachtschmetterling. Die wärmere und trockenere Witterung der letzten Jahre hat zu einer deutlichen Ausweitung des Vorkommens in Deutschland geführt. Doch gerade die so genannten Brennhaare machen ihn auch für den Menschen gefährlich.

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Projekte für internationale nachhaltige Waldwirtschaft

Cover des Projektletters zur nachhaltigen Waldpolitik

Ein Projektbrief informiert über die internationalen Projekte des BMEL zur Förderung der nachhaltigen Waldwirtschaft. Er wird jährlich aktualisiert.

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Publikationen

Wald und Rohholzpotenzial der nächsten 40 Jahre - Ausgewählte Ergebnisse der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung 2013 bis 2052

Cover der Broschüre "Wald und Rohholzpotential der nächsten 40 Jahre"

Die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) weist ein potenzielles Rohholzaufkommen von jährlich 77,7 Mio. m³ Erntefestmaß im Durchschnitt der nächsten vier Jahrzehnte aus. Dabei steigt der Holzvorrat sogar noch an. Das Potenzial ist nach Baumarten getrennt im Vergleich mit der vergangenen Nutzung und mit der Vorratsentwicklung in Verbindung mit den waldbaulichen Modelleinstellungen differenziert zu bewerten. Dazu schätzt die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung die Entwicklung des Waldes und das Rohholzpotenzial für die nächsten vier Jahrzehnte als ein mögliches Szenario gemäß den Erfahrungen der letzten Jahre und Erwartungen an die kommenden Jahre. Für Politiker, Verbände, Wissenschaft und Forst- und Holzwirtschaft ist sie ein Instrument zur Prüfung der Auswirkung waldbaulicher Entwicklungen und Ziele und zur Planung von Nutzung und Verarbeitung des Rohstoffes Holz und von Investitionen in dem Bereich.

Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Cover der Broschüre "Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur"

Die Bundeswaldinventur hat 11,4 Mio. Hektar Wald erfasst. Über 98 Prozent davon sind begehbar. Mit insgesamt rund 10,9 Mio. Hektar ist der sog. "Holzboden" (dauernd zur Holzproduktion verwendete Fläche) die größte Flächenkategorie (95 Prozent). Die meisten Ergebnisse der Bundeswaldinventur beziehen sich auf den Holzboden. Auf den "Nichtholzboden" entfallen die restlichen knapp 365.000 Hektar oder 3 Prozent der Waldfläche. Er erfüllt wichtige Funktionen für den Forstbetrieb (z. B. als Holzlagerplätze), für die Erholung (z. B. Waldwege) und als Lebensraum für licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Die vielfältigen Leistungen des Waldes gehen von seiner ganzen Fläche aus.

English version: The Forests in Germany - Selected Results of the Third National Forest Inventory

Natura 2000 und Wälder

Natura 2000 und Wälder

Der Auslegungsleitfaden der EU- Kommission "Natura 2000 und Wälder" Teil 1-2 ist jetzt auf Deutsch verfügbar.
Der Leitfaden beschreibt Bestimmungen von Natura 2000 in verständlicher Form und beantwortet Fragen rund um den Themenkreis Waldbewirtschaftung und Naturschutz. Das Dokument soll helfen, die Bewirtschaftung von Natura2000 Wäldern so zu optimieren, dass ein günstiger Erhaltungszustand für die mit dem Wald verbundenen Lebensräume und Arten im Rahmen von Natura 2000 erreicht wird.

Weitere Publikationen

Videos

Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland

Startbild Wälder für Menschen

Der Informationsfilm des BMELV "Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland" stellt die vielfältigen Funktionen des Waldes auf interessante und anschauliche Weise dar: Ort für Freizeit, Sport und Erholung - Arbeitsplätze - Rohstoff- und Energieversorgung

Bestellung und Streaming bei den Landesfilmdiensten möglich.

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Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen

Startbild für das Video „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels relativ gut erforscht sind, liegen für die ebenfalls durch den Klimawandel bedingte und von vielen Experten erwartete Zunahme von Extremwetterlagen dagegen kaum belastbare Erkenntnisse vor, schon gar nicht regional und nach Kulturarten differenziert.

zum Video: Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen …

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