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Das forstliche Umweltmonitoring

Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit benötigen verlässliche und aktuelle Daten über den Wald. Dieser Informationsbedarf wird durch die Bundeswaldinventur und die Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring gedeckt.

Die Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring finden in systematischen Stichprobennetzen, die die Wälder in ganz Deutschland abdecken, und auf den Flächen des intensiven forstlichen Umweltmonitorings statt. Zu den Erhebungen auf systematischen Stichprobennetzen gehören die Waldzustandserhebung (WZE) und die Bodenzustandserhebung (BZE).

Die WZE liefert jährlich Daten über den Kronenzustand. Dieser gilt als Indikator für die Gesundheit des Waldes. Die BZE findet in größeren zeitlichen Abständen statt und ermittelt den Zustand und die Veränderung von Waldböden, Vegetation, Kronenzustand und der Waldernährung.

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2016

Junge und ältere belaubte Bäume in einer Waldlichtung

In jährlichen Stichprobenerhebungen wird der Kronenzustand deutscher Wälder bewertet. Dadurch können Veränderungen und Risiken erkannt und wichtige Entscheidungen zum Schutz des Waldes getroffen werden. Der Kronenzustand der Eiche hat sich 2016 weiter verbessert. Hingegen ist bei der Buche eine starke Verschlechterung des Kronenzustandes eingetreten.

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Gesündere Waldböden: Ergebnisse der zweiten Bodenzustandserhebung im Wald

Zwei Wissenschaftler untersuchen den Waldboden

Der Zustand der Waldböden in Deutschland hat sich leicht verbessert - das zeigt die zweite Bodenzustandserhebung (BZE) im Vergleich zu den Ergebnissen der ersten Bodenzustandserhebung vor rund 25 Jahren. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Waldbesitzerinnen, Waldbesitzer, Försterinnen und Förster wirkt. Die aktuelle BZE belegt den Erfolg der deutschen Forst- und Umweltpolitik.

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Rechtsverordnung zum forstlichen Umweltmonitoring

Baumkrone einer Eiche

Die Rechtsverordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring (ForUmV) ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten.

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Publikationen

Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Cover der Broschüre "Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur"

Die Bundeswaldinventur hat 11,4 Mio. Hektar Wald erfasst. Über 98 Prozent davon sind begehbar. Mit insgesamt rund 10,9 Mio. Hektar ist der sog. "Holzboden" (dauernd zur Holzproduktion verwendete Fläche) die größte Flächenkategorie (95 Prozent). Die meisten Ergebnisse der Bundeswaldinventur beziehen sich auf den Holzboden. Auf den "Nichtholzboden" entfallen die restlichen knapp 365.000 Hektar oder 3 Prozent der Waldfläche. Er erfüllt wichtige Funktionen für den Forstbetrieb (z. B. als Holzlagerplätze), für die Erholung (z. B. Waldwege) und als Lebensraum für licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Die vielfältigen Leistungen des Waldes gehen von seiner ganzen Fläche aus.

English version: The Forests in Germany - Selected Results of the Third National Forest Inventory

Weitere Publikationen

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