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Allianz für den Wald

Die aktuelle Bundeswaldinventur hat neben vielen positiven Entwicklungen des Waldes auch Risiken und Herausforderungen für die Zukunft aufgezeigt. Das BMEL sieht hier Handlungsbedarf und greift diese Herausforderungen auf.

Mit der "Allianz für den Wald" lädt Bundesforstminister Christian Schmidt alle interessierten Gruppen ein, mit dem BMEL die relevanten Themen im konstruktiven Dialog der gesellschaftlichen Gruppen zu diskutieren, Lösungsansätze zu entwickeln und zu bewerten, durch Förderung zu unterstützen und mit gezielten Maßnahmen der Kommunikation zu flankieren. Ziel ist es, den Wert unserer Wälder für Gesellschaft, Umwelt, Klima, Wirtschaft und Eigentümer im Sinne nachfolgender Generationen zu erhalten. Der 1. Deutsche Waldtag am 18./19. Oktober 2016 wird ein wichtiger Baustein für die Allianz sein.

Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2012 (BWI 2012) und die Prognosen aus der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) bieten die notwendige Grundlage, um in einen wissensbasierten, sachlichen Dialog mit den Akteuren aus Waldeigentum, Forstwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft einzutreten.

Innovative Laubholzverarbeitung in Deutschland

Im Rahmen der von Bundesforstminister Schmidt initiierten "Allianz für den Wald" besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser die Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG in Creuzburg (Thüringen).

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Auf Initiative von Bundesforstminister Schmidt wird mit der "Allianz für den Wald" ein Maßnahmenbündel für die kommenden Jahre vorbereitet, das auf die forstpolitisch prioritären Felder der Waldstrategie 2020 ("Waldnaturschutz und Biodiversität", "Rohstoffe, Verwendung, Effizienz", "Eigentum, Arbeit und Einkommen") fokussiert ohne dabei die übrigen Themen zu vernachlässigen.

Im Rahmen der "Allianz für den Wald" hat das BMEL u.a. zu verschiedenen Dialogforen eingeladen. Die erste Veranstaltung in dieser Reihe hat sich ausgehend von den Ergebnissen der BWI Anfang Juli 2015 mit dem Thema "Waldnaturschutz und Biodiversität" befasst. Ende November 2015 widmete sich ein Dialogforum dem nachwachsenden Rohstoff, Bau-, Werkstoff und dem Energieträger Holz und im April 2016 stand das dritte Dialogforum unter dem Thema "Wald – Erholung, Freizeit und Gesundheit".

Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter https://waldstrategie2020.info/.

Stand:
15.08.16

Zum Thema

Die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten

Baumarten

Deutschland hat sich durch die Ratifizierung des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Vielfalt von Baum- und Straucharten verpflichtet.

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Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger Nachtschmetterling. Die wärmere und trockenere Witterung der letzten Jahre hat zu einer deutlichen Ausweitung des Vorkommens in Deutschland geführt. Doch gerade die so genannten Brennhaare machen ihn auch für den Menschen gefährlich.

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Projekte für internationale nachhaltige Waldwirtschaft

Cover des Projektletters zur nachhaltigen Waldpolitik

Ein Newsletter informiert über die internationalen Projekte des BMEL zur Förderung der nachhaltigen Waldwirtschaft. Er wird jährlich aktualisiert.

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Publikationen

Wald und Rohholzpotenzial der nächsten 40 Jahre - Ausgewählte Ergebnisse der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung 2013 bis 2052

Cover der Broschüre "Wald und Rohholzpotential der nächsten 40 Jahre"

Die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) weist ein potenzielles Rohholzaufkommen von jährlich 77,7 Mio. m³ Erntefestmaß im Durchschnitt der nächsten vier Jahrzehnte aus. Dabei steigt der Holzvorrat sogar noch an. Das Potenzial ist nach Baumarten getrennt im Vergleich mit der vergangenen Nutzung und mit der Vorratsentwicklung in Verbindung mit den waldbaulichen Modelleinstellungen differenziert zu bewerten. Dazu schätzt die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung die Entwicklung des Waldes und das Rohholzpotenzial für die nächsten vier Jahrzehnte als ein mögliches Szenario gemäß den Erfahrungen der letzten Jahre und Erwartungen an die kommenden Jahre. Für Politiker, Verbände, Wissenschaft und Forst- und Holzwirtschaft ist sie ein Instrument zur Prüfung der Auswirkung waldbaulicher Entwicklungen und Ziele und zur Planung von Nutzung und Verarbeitung des Rohstoffes Holz und von Investitionen in dem Bereich.

Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Cover der Broschüre "Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur"

Die Bundeswaldinventur hat 11,4 Mio. Hektar Wald erfasst. Über 98 Prozent davon sind begehbar. Mit insgesamt rund 10,9 Mio. Hektar ist der sog. "Holzboden" (dauernd zur Holzproduktion verwendete Fläche) die größte Flächenkategorie (95 Prozent). Die meisten Ergebnisse der Bundeswaldinventur beziehen sich auf den Holzboden. Auf den "Nichtholzboden" entfallen die restlichen knapp 365.000 Hektar oder 3 Prozent der Waldfläche. Er erfüllt wichtige Funktionen für den Forstbetrieb (z. B. als Holzlagerplätze), für die Erholung (z. B. Waldwege) und als Lebensraum für licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Die vielfältigen Leistungen des Waldes gehen von seiner ganzen Fläche aus.

Natura 2000 und Wälder

Natura 2000 und Wälder

Der Auslegungsleitfaden der EU- Kommission "Natura 2000 und Wälder" Teil 1-2 ist jetzt auf Deutsch verfügbar.
Der Leitfaden beschreibt Bestimmungen von Natura 2000 in verständlicher Form und beantwortet Fragen rund um den Themenkreis Waldbewirtschaftung und Naturschutz. Das Dokument soll helfen, die Bewirtschaftung von Natura2000 Wäldern so zu optimieren, dass ein günstiger Erhaltungszustand für die mit dem Wald verbundenen Lebensräume und Arten im Rahmen von Natura 2000 erreicht wird.

Weitere Publikationen

Videos

Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland

Startbild Wälder für Menschen

Der Informationsfilm des BMELV "Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland" stellt die vielfältigen Funktionen des Waldes auf interessante und anschauliche Weise dar: Ort für Freizeit, Sport und Erholung - Arbeitsplätze - Rohstoff- und Energieversorgung

Bestellung und Streaming bei den Landesfilmdiensten möglich.

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Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen

Startbild für das Video „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels relativ gut erforscht sind, liegen für die ebenfalls durch den Klimawandel bedingte und von vielen Experten erwartete Zunahme von Extremwetterlagen dagegen kaum belastbare Erkenntnisse vor, schon gar nicht regional und nach Kulturarten differenziert.

zum Video: Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen …

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Wichtige Mitteilung

Das BMEL holt die Landwirtschaft nach Berlin

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