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Hereinspaziert! Das Multitalent Wald

Unser Wald ist Klimaschützer, Wohlfühloase, Lebensraum und Rohstoffquelle. Dabei ist Holz unser bedeutendster nachwachsender Rohstoff – für den Klimaschutz und den Schutz unserer Ressourcen.

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Blick von oben auf Baumkronen eines dicht bewachsenen Waldes Quelle: ssuni/iStockphoto

Waldbericht 2017: Nachhaltige Forstwirtschaft bewahrt den Wald und seine Leistungen

Das Bundeskabinett hat den von Bundesforstminister Christian Schmidt vorgelegten Waldbericht 2017 der Bundesregierung beschlossen. Der Waldbericht gibt einen Überblick über die Situation des Waldes sowie der Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland. Er stellt die waldpolitischen Aktivitäten der Bundesregierung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene dar.

Der Wald in Deutschland wird nachhaltig und multifunktional bewirtschaftet. Mit einem Anteil von 32 Prozent prägt der Wald das Bild unseres Landes. Der Wald in Deutschland ist insgesamt in einem guten Zustand.

Er erfüllt vielfältige und für unsere Gesellschaft wichtige Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen, z. B.:

  • Nachhaltig bewirtschaftete Wälder sind wichtige Ökosysteme und Lebensräume für viele, teils seltene Tier- und Pflanzenarten.
  • Zwei Drittel unserer Bevölkerung nutzen den Wald für Freizeit und Erholung.
  • Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein unverzichtbarer Rohstoff mit aus-gezeichneter Ökobilanz.
  • Mit 1,1 Millionen Arbeitsplätzen ist das Cluster Forst und Holz in Deutschland ein wichtiger Arbeitgeber, insbesondere in ländlichen Räumen.

Dabei hat sich die ökologische Wertigkeit der deutschen Wälder in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Der Waldbericht benennt aber auch die Konsequenzen einer einseitig auf Naturschutz ausgerichteten Forstpolitik.

Klimaschutz und Holzverwendung

Bundesminister Schmidt erklärt: "Schutz und Nutzung des Waldes gehen in Deutsch-land Hand in Hand. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein unverzichtbarer Rohstoff mit ausgezeichneter Ökobilanz. Die Klimaschutzziele, die wir uns in Paris gesetzt haben, erreichen wir nur, wenn wir auch weiterhin auf nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung setzen."

Das BMEL hat die Charta für Holz 2.0 ins Leben gerufen. Denn der Beitrag nachhaltiger Holzverwendung soll gestärkt werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Charta ist ein Meilenstein im Klimaschutzplan der Bundesregierung. Mit der Charta für Holz 2.0 wird die Waldstrategie 2020 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz weiterentwickelt und konkretisiert. Hier geht es beispielsweise um den verstärkten Einsatz von Holz beim Bauen in der Stadt. Auch zusätzliche Potenziale der Bioökonomie sollen gefördert sowie Forschungsaktivitäten gestärkt werden, die eine ressourcen- und materialeffiziente Holzverwendung vorantreiben.

Forschung

Im Geschäftsbereich des BMEL leistet das Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei) wertvolle wissenschaftliche Arbeit zu Wald, Forst und Holz.

Zusätzlich fördert das BMEL die Forschung zu diesem Themenfeld mit jährlich rund 20 Millionen Euro aus dem Waldklimafonds sowie mit rund zehn Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe".

Internationale Waldpolitik

International und auf europäischer Ebene engagiert sich die Bundesregierung dafür, Wälder auch in anderen Erdteilen zu bewahren. Deutschland setzt sich weltweit für die Erhaltung, die nachhaltige Bewirtschaftung und den Wiederaufbau von Wäldern ein. Nachhaltige Forstwirtschaft spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Deutschland gehört zu den größten Geberländern für waldrelevante Projekte weltweit.

Zum Waldbericht 2017

Im Mittelpunkt des Waldberichts stehen die vielfältigen, teils konkurrierenden gesellschaftlichen Ansprüche an Waldökosysteme – überregional, national und weltweit. Das BMEL setzt sich für den Interessensausgleich zwischen den Anforderungen des Klima- und Naturschutzes, der Holzproduktion und der Erholung ein. Hierfür stellt der Waldbericht 2017 der Bundesregierung eine wichtige Diskussionsgrundlage dar. Er umfasst den Berichtszeitraum 2009 bis 2017.

Stand:
06.09.17

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