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Wie geht es dem Wald? Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Die dritte Bundeswaldinventur 2011/2012 (BWI) liefert erfreuliche Nachrichten: Der Anteil der Laubbäume ist gestiegen. Die Wälder sind vielfältiger und naturnäher strukturiert. Wir finden mehr Totholz – auch eine wichtige Grundlage für Biodiversität. Unsere Waldfläche ist konstant geblieben. Es wächst mehr Holz nach, als wir nutzen.

Diese Ergebnisse zeigen, dass die Arbeit der Försterinnen und Förster und der Waldbesitzer Früchte trägt. Auch die Waldpolitik setzt auf Balance und Nachhaltigkeit. Die Waldgesetzte von Bund und Ländern bewahren den Wald wirksam vor unsachgerechter Behandlung, Übernutzung, Raubbau und Flächenverlust

Dabei liegt die Hälfte des deutschen Waldes ist in privaten Händen. Ein Fünftel besitzen Gemeinden, Städte und andere öffentliche Körperschaften. Ein Drittel gehört den Ländern und dem Bund.

Der Wald liefert Holz und schafft Arbeitsplätze. In Deutschland sind mehr als 1,1 Millionen Menschen in der Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt.

Zudem gewinnt Holz als nachwachsender Rohstoff in Zeiten des Klimawandels zunehmend an Bedeutung.

Bundesminister Schmidt hat die Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur 2011/2012 am 8. Oktober 2014 vorgestellt.

Mehr biologische Vielfalt im Wald

Teich im Wald

Der deutsche Wald ist vielfältig und bietet Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Fichte, Kiefer, Buche und Eiche sind die häufigsten Baumarten in Deutschland. Laubbäume, Mischwälder und die Struktur im Kronenraum haben zugenommen.

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Holzvorrat angestiegen

Waldarbeiter beim Baumfällen

Holznutzung in Deutschlands Wäldern ist nachhaltig. In allen Waldeigentumsarten wurde weniger Holz genutzt als nachgewachsen ist. Insbesondere beim Laubstarkholz gibt es noch weitere Nutzungspotentiale.

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Entlastung von Kohlendioxid

Verjüngung des Buchenholzbestandes am Waldrand

Der Wald leistet als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz einen Beitrag zur Energiewende. Zudem bindet er Kohlendioxid und ist damit eine natürliche Kohlenstoffsenke. Allein im deutschen Wald wird die Atmosphäre jährlich um rund 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet.

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Waldfläche konstant

Blick über eine Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern und Weiden

Ein Drittel der Landesfläche Deutschlands ist bewaldet. Das sind 11,4 Millionen Hektar. Die Verantwortung für den Wald verteilt sich auf viele Schultern. Die Hälfte des deutschen Waldes ist Privateigentum.

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