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Friedrich trifft französischen Agrarminister Le Foll: "Gemeinsam können wir alles erreichen"

Bei seiner ersten Auslandsreise hat Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich heute Gespräche in Paris mit seinem französischen Amtskollegen Stéphane Le Foll geführt. Friedrich betonte, wie wichtig die deutsch-französische Zusammenarbeit auch beim Thema Landwirtschaft und Ernährung für beide Länder und für Europa sei.

"Wenn wir uns einig sind, dann können wir alles erreichen", sagte Friedrich. Bestimmende Themen des Treffens waren die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa, die große Bedeutung der Familienunternehmen in der Landwirtschaft sowie die Förderung des landwirtschaftlichen Nachwuchses innerhalb der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik.

Landwirtschaftsminister Friedrich betonte, die Landwirtschaft müsse, wie die übrige Wirtschaft auch, die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie halten. "Landwirte sind Unternehmer und als solche den ökonomischen Naturgesetzen unterworfen wie alle anderen Unternehmer auch. Auf den Märkten stehen sie kritischen und anspruchsvollen Verbrauchern gegenüber, für die sie qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren." Die landwirtschaftlichen Exportquoten Frankreichs und Deutschlands machten deutlich, dass man deren Qualität auch in anderen Ländern Europas und der Welt zu schätzen weiß.

Beide Minister waren sich einig, dass man junge Landwirte in Europa unterstützen müsse. "Die Zukunft der Landwirtschaft in Europa liegt in der Hand der kommenden Generation. Die Zukunft liegt nicht in der rückwärtsgewandten Verklärung früherer Zeiten, sondern in der Nutzung neuer Techniken und moderner Technologien", so Friedrich. Man werde für das FAO-Kolloquium im November in Rom, bei dem es um die Umsetzung wissenschaftlicher Forschung für das Miteinander von Ökologie und Ökonomie geht, eine deutsch-französische Arbeitsgruppe einrichten. Beim Thema des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen müsse der Aspekt der nationalen Souveränität und Subsidiarität immer berücksichtigt werden, betonte Friedrich.

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