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Staatssekretär Kloos: "Innovationen sind für Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Agrarbranche unabdingbar"

BMEL gibt Startschuss für Europäische Innovationspartnerschaft Agri "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit"

Wie können innovative Ansätze in der Landwirtschaft und den Wertschöpfungsketten gestärkt werden, darüber diskutierten am Dienstag und Mittwoch in Berlin etwa 160 Teilnehmer aus Wissenschaft, Forschung, Beratung, Land- und Forstwirtschaft sowie dem Agribusiness bei einer Tagung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

„Innovationen für einen effizienteren Einsatz von Ressourcen sind aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Gründen unabdingbar. Ein gutes Leben im ländlichen Raum braucht eine leistungsfähige und nachhaltig produzierende Agrarbranche – sowohl als Arbeitgeber, aber auch, um die Attraktivität des ländlichen Raumes mit seiner Kultur- und Naturlandschaft zu erhalten und zu entwickeln“, betonte Dr. Robert Kloos, Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, zu Beginn der Tagung. Er betonte, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter Bundesminister Christian Schmidt Innovation und Forschung als einen Schlüsselfaktor sieht, um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und der Wertschöpfungskette zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Es gilt, unsere leistungsstarke Land- und Forstwirtschaft weiter zu entwickeln, die regionalen Märkte zu bedienen aber auch den Weltmarkt im Blick zu behalten. Landwirte und die gesamte Kette sind gefordert, sich mit nachhaltigen und innovativen Produktionsmethoden zu befassen und hohe Qualitätsstandards zu sichern“, so Kloos.

Mit der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP Agri) gibt es sowohl regional als auch länderübergreifend die Chance, eine Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schlagen. Eingebettet in die Strategie „Europa 2020“ sollen auch in der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Innovationen dazu beitragen, die anstehenden nationalen und internationalen Herausforderungen zu bewältigen. Dies betrifft sowohl die knapper werdenden Ressourcen, den fortschreitenden Klimawandel als auch die steigenden Anforderungen der Welternährung. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der EIP Agri sollen konkrete praxisbezogene Lösungen für Prozesse, Produkte oder Technologien im wirtschaftlichen, ökologischen oder sozialen Bereich gefunden, der Informationsfluss beschleunigt und neue Impulse für weitere Forschungsaktivitäten gesetzt werden.

Die nationale Umsetzung der EIP Agri erfolgt im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) in den Bundesländern. Der Wissensaustausch sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene wird durch eine nationale Vernetzungsstelle bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unterstützt. Auf europäischer Ebene ist des Weiteren eine finanzielle Unterstützung durch das Forschungsprogramm Horizont 2020 vorgesehen. In einem ersten Abschnitt stehen dabei für Forschungsprojekte mit engem Bezug zur landwirtschaftlichen Praxis insgesamt 148 Millionen Euro zur Verfügung.

„Gefragt sind Ansätze für eine ressourceneffiziente, klimafreundliche Land- und Forstwirtschaft, für eine nachhaltige Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln sowie Biomaterialien“, sagte Kloos. Innovationen trügen maßgeblich dazu bei, die Landwirtschaft und auch den ländlichen Raum für die Zukunft zu rüsten. „Entscheidend ist jedoch, dass die Innovationen auch wirklich in die Praxis umgesetzt werden und nicht nur regional, sondern europaweit verbreitet werden. Genau hier setzt die Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ an. Wir wollen europaweit neue Wege gehen und einen europäischen Mehrwert schaffen.“

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