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Schmidt: "Auf Wochenmarkt und Weltmarkt bestehen"

Exportgipfel im BMEL

Anlässlich des heutigen Exportgipfels im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Bundesminister Christian Schmidt: "Mit dem heutigen Exportgipfel will ich eines der wichtigsten Anliegen der deutschen Wirtschaft vorantreiben.

Angesichts niedriger Erzeugerpreise wichtiger landwirtschaftlicher Produkte ist der Agrarexport eine wichtige Option zur nachhaltigen Verbesserung der Lage. Wir brauchen eine stringente Exportstrategie und Exportumsetzung, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze flächendeckend in der Landwirtschaft, und im gesamten ländlichen Raum zu sichern.

Der Export ist und bleibt Aufgabe der Wirtschaft. Die Wirtschaft muss ihre Exportaktivitäten auf die Anforderungen der internationalen Märkte ausrichten. Unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse müssen auf dem Wochenmarkt und dem Weltmarkt bestehen. Angebotsqualität und Vielfalt der Produktpalette müssen stimmen. Das Qualitätssiegel "Made in Germany" muss täglich verteidigt werden. Jeder einzelne Unternehmer ist gefordert, die Chancen zu ergreifen.

Für einen "Auftritt" im Ausland ist die Vermarktung entscheidend. Der Mittelstand und seine Verbände leisten hierfür wichtige Arbeit. Marketingaktivitäten können aber noch stärker gebündelt und Synergien besser genutzt werden. Gerade dabei will und kann ich mit meinem Haus flankierend unterstützen. Mein Ziel für den heutigen Gipfel ist es, unsere jeweiligen Aktivitäten noch besser zu vernetzen, noch besser aufeinander abzustimmen. Nur so können wir die starke Exportstellung der deutschen Ernährungswirtschaft halten und ausbauen.

Das BMEL hat in meiner Amtszeit die Rahmenbedingungen für den Export verbessert. Mit einer Stabstelle Export im BMEL habe ich eine zentrale Anlaufstelle für Exportfragen der Wirtschaft geschaffen. Bei den zeitintensiven Verhandlungen über Veterinärzertifikate sowie entsprechende Anforderungen im Bereich der Pflanzengesundheit haben wir für personelle Verstärkung gesorgt. Auf meinen Auslandsreisen knüpfe ich Gesprächsfäden und wecke das Interesse der politischen und staatlichen Akteure. Das führt häufig zum konkreten Abbau von Handelshemmnissen und verbesserten Exportmöglichkeiten.

Im Fokus der Exportförderung des BMEL stehen kaufkräftige, wachstumsstarke Zukunftsmärkte in Drittländern. Am wenigsten entwickelte Länder sind nicht Ziel der BMEL-Exportförderung oder des Auslandsmesseprogramms des BMEL. Diese Länder unterstützt das Ministerium beim Aufbau ihrer eigenen Landwirtschaft mit erheblichen finanziellen Mitteln im Rahmen eines eigenständigen Förderprogramms. Mir liegt besonders am Herzen, dass die Verbände eine klare Exportstrategie verfolgen, an der mein Haus seine Aktivitäten ausrichten kann. Wir wollen uns heute darüber verständigen, wie wir unsere Aktivitäten noch besser verzahnen und bündeln können."

Zahlen, Daten, Fakten:

Deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft beteiligen sich immer stärker am Handel mit Drittländern. Jeden vierten Euro erlöst die deutsche Landwirtschaft im Export, die Ernährungsindustrie fast jeden dritten Euro und die Landtechnik gar drei von vier Euro. Weltweit ist Deutschland die Nr. 3 unter den Agrarexporteuren. Seit 2006 sind die Agrarexporte um mehr als 60 Prozent gewachsen und erreichten 2014 ein Volumen von rund 67 Milliarden Euro. Hinzu kommen 7,5 Milliarden Euro aus dem Export von Landtechnik. Auch 2015 setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Der Agrarexport insgesamt ist von Januar bis Juli dem Wert nach um 3,5 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode angestiegen.
Die Bundesregierung hat erfolgreich im Zuge der GAP-Reform 2013 den grundsätzlichen Verzicht auf Exporterstattungen der EU erreicht. Exporterstattungen können nur noch in außergewöhnlichen Krisensituationen gewährt werden. Derzeit werden keine Exporterstattungen gewährt.

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