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Sternsinger besuchen das Ernährungsministerium

Eine schöne Tradition für einen guten Zweck: Staatssekretär Dr. Robert Kloos empfing am Donnerstag, den 7. Januar 2016, im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin die Sternsinger der Domsingschule St. Hedwig zum alljährlichen "Dreikönigssingen".

Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+16" brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BMEL. Staatssekretär Dr. Robert Kloos überreichte den Sternsingern eine Spende, die unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums gesammelt wurde, und dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement.

"Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!" – das ist das Motto der 58. Aktion Dreikönigssingen 2016. Mit diesem Leitwort machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion, dem Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie ein Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt.

In diesem Jahr machen die Sternsinger besonders auf die Kinder der "Indigenen" Völker (Ureinwohner) Boliviens aufmerksam. Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern Südamerikas, fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. In der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen, Bildungs- und Arbeitsperspektiven, ziehen immer mehr Familien vom Land in die Städte. Dort werden die Neuankömmlinge oft ausgegrenzt und diskriminiert.

"Das Motto des diesjährigen 'Dreikönigssingens' ist auch unserem Ministerium ein wichtiges Anliegen.", so Staatssekretär Dr. Kloos. "Zum Respekt gehört auch, dass sich alle Kinder und Menschen in allen Teilen der Welt ausgewogen ernähren können. Gerechtigkeit, Gleichheit und der Respekt gegenüber jedem Menschen fordern daher unseren Einsatz. Nur wenn sich Leben und Arbeiten in den ländlichen Regionen 'lohnen', wenn dort die Lebensbedingungen und die Zukunftsaussichten besser werden, kann die Welt auch ausreichend ernährt und Landflucht vermieden werden."

Gerade das Jahr 2015 hat mit den tausenden von Menschen, die nach Europa fliehen, gezeigt, welche Folgen es haben kann, wenn diese elementaren Dinge des menschlichen Miteinanders fehlen. Die Bundesregierung bekämpft die Fluchtursachen in den Herkunftsländern und kümmert sich darum, dass die hier ankommenden Flüchtlinge mit Respekt behandelt werden.

Die Sicherung der Ernährung trägt maßgeblich zur Sicherung des Friedens und der Stabilität in der Welt bei. Das BMEL setzt sich daher in internationalen Institutionen und politischen Prozessen dafür ein, eine übergreifende Politik für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu gestalten. Das BMEL finanziert beispielsweise Projekte zur Ernährungssicherung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in einem Umfang von 9,1 Millionen Euro jährlich und trägt so zur Bekämpfung von Fluchtursachen bei.

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