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Nachhaltiger Biogemüseanbau, ein starker Erzeuger- und Vermarktungsverbund sowie wertvolle Vermehrungs- und Züchtungsarbeit – Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens ehrt die Siegerbetriebe des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2017

Für ihren Mut, mit Tatkraft und Unternehmergeist neue Wege zu gehen, wurden in diesem Jahr wieder drei außergewöhnliche Betriebskonzepte mit dem Sieg beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2017 belohnt.

Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, vergab den Bundespreis heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin an die Siegerbetriebe. "Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie zielstrebig und professionell innovative Konzepte im Ökolandbau umgesetzt werden. Das beweisen die diesjährigen Siegerbetriebe wieder auf eindrucksvolle Weise", sagte Aeikens. "Das macht den Ökolandbau neben dem konventionellen Landbau zu einer unverzichtbaren Säule der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft."

Die Jury wählte

  • die Bio-Gärtnerei Watzkendorf GmbH, den Bioland-Hof Schwab im Verbund mit der Remlinger Rüben GmbH & Co. KG und
  • den Verbund der Betriebe Zehntfreyhof Neder GbR , Naturlandhof Henninger GbR und
  • Naturlandhof Vogt in Verbindung mit der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG in Hohenkammer aufgrund ihrer besonders überzeugenden Konzepte als Sieger aus.

Die drei Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro.
Insgesamt hatten sich 31 Betriebe für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2017 beworben. Seit dem Jahr 2001 ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Preis Betriebe, die mit wegweisenden Konzepten besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften.

Für die gesamtbetriebliche Konzeption zeichnete die Jury die Bio-Gärtnerei Watzkendorf in Blankensee in Mecklenburg-Vorpommern aus. Der Betrieb beliefert den Naturkosthandel nahezu saisonübergreifend mit unterschiedlichsten Gemüsearten aus der Region. Zudem wurde eine professionelle Jungpflanzenproduktion aufgebaut, von der viele weitere Biogemüseerzeuger in Ostdeutschland profitieren. Darüber hinaus erarbeitet der Betrieb gemeinsam mit Forschungseinrichtungen neue Verfahren zur Steigerung der Humusgehalte im Boden.

Im Bereich Erzeugung und Vermarktung überzeugte die Jury der Bioland-Hof Schwab im Verbund mit der Remlinger Rüben GmbH & Co. KG. Betriebsleiter Thomas Schwab bündelt mit der GmbH & Co. KG die Erzeugung und Vermarktung von 20 Biobetrieben in der Region. Durch Begleitung des Anbaus, den überbetrieblichen Maschineneinsatz und eine zentrale Lagerung und Verarbeitung der Ernte gelingt es, durchgehend höchste Qualität sicherzustellen und langfristige Lieferbeziehungen aufzubauen, auch zu Großabnehmern.

Für die Bewerbergemeinschaft der Naturlandbetriebe Vogt, Henninger und Neder in der Rhön entschied sich die Jury aufgrund ihrer professionellen Vermehrung sowie der Erhaltungszüchtung bei Körnerleguminosen. Auf diese Weise konnten Wintererbsensorten wieder im ökologischen Anbau etabliert werden. Da die Erhaltungszüchtung auf den Flächen der Betriebe ausschließlich unter Bedingungen des ökologischen Landbaus stattfindet, ergeben sich daraus besondere Vorteile für die Selektion und weitere Züchtung. Von dieser Arbeit profitiert der gesamte Ökologische Landbau.

Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Konzepten der drei Preisträger finden Sie im Internet unter www.wettbewerb-oekolandbau.de.

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