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Schmidt: "Modernste Infrastruktur für optimale Forschungsbedingungen“

Grundstein für Neubau zweier JKI-Institute gelegt

Am Standort Dossenheim des Julius Kühn-Instituts (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, wurde heute der Grundstein für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes für die Institute "Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau" und "Biologischen Pflanzenschutz" gelegt.

Dazu erklärt Bundesminister Christian Schmidt: „Grundlage herausragender wissenschaftlicher Arbeit ist eine gute Infrastruktur, insbesondere mit modernen Laboren für die Forschung. Mit dem Neubau schaffen wir die Voraus-setzungen dafür, dass das JKI auch weiterhin Forschung auf höchstem Niveau betreiben kann. Indem wir die beiden JKI-Institute an einem Standort konzentrieren, schaffen wir Synergien bei der Forschung an innovativen Verfahren zur Bekämpfung von Schaderregern. Die fundierte Beurteilung des JKI spielt eine entscheidende Rolle dabei, unseren technologischen Vorsprung zu nutzen und unsere Innovationsfähigkeit auszubauen.“

Der Baufortschritt kann bis zur Inbetriebnahme des Neubaus mit täglich aktualisierten Aufnahmen einer Webcam unter verfolgt werden.

Hintergrund:

Das JKI gehört als selbstständige Bundesoberbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die Aufgaben des JKI bilden einen Dreiklang aus Forschung, Bewertung und Beratung der Bundesregierung auf Grundlage dieser Expertise. Derzeit sind 17 Fachinstitute an zehn Standorten angesiedelt.

Das JKI-Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau erforscht Ursachen von Krankheiten sowie Schädlingen und entwickelt nachhaltige Lösungen des Pflanzenschutzes für den ökologischen wie integrierten Anbau von Obst und Reben. Das JKI-Institut für Biologischen Pflanzenschutz ist das einzige Fachinstitut in Deutschland, in dem das gesamte Spektrum des biologischen und biotechnologischen Pflanzenschutzes erforscht wird. Es entwickelt und bewertet Pflanzenschutzverfahren, die auf der Nutzung natürlicher Antagonisten von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten basieren.

Die Bedrohung unserer Kulturpflanzen durch neue Schaderreger, die infolge von Klimaveränderung oder den internationalen Handel auftreten, ergeben weitere Handlungsfelder für die beiden Institute. Diese Arbeiten sind zusammen mit der Forschung und Verbesserung der Resistenz von Kulturpflanzen im Rahmen der Züchtungsforschung des JKI angesichts der künftigen Herausforderungen unerlässlich für den sicheren integrierten Anbau von Kulturpflanzen. Die Forschung auf diesem Gebiet stellt einen bedeutenden Förderschwerpunkt des BMEL dar.

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