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Schmidt: Handelspartnerschaften auf Augenhöhe schaffen

Initiative "Standards and Trade Development Facility" erhält 150.000 Euro

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft engagiert sich weiter, um Schwellen- und Entwicklungsländer bei der Umsetzung internationaler Standards zum Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen zu unterstützen. Es fördert daher auch im laufenden Haushaltsjahr die Initiative "Standards and Trade Development Facility" (STDF) der Welthandelsorganisation mit 150.000 Euro. Um eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen, trafen sich der Administrativdirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Nthisana Phillips und Walter Werner, der deutsche Repräsentant bei der WTO.

Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt:
"Nur gemeinsam können wir erfolgreich dabei sein, Lebensmittelverluste durch Schädlinge und Krankheiten zu vermeiden. Erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung und effektiver Pflanzenschutz sind notwendig zur Hungerbekämpfung und gleichzeitig Basis für erfolgreiche Exportstrategien. Wenn Entwicklungsländer ihr Recht an internationalen Standards ausrichten, erleichtert das für beide Seiten den Handel. Die Initiative trägt damit nachhaltig auch zu einer Verbesserung des Verbraucherschutzes bei der Lebensmittelsicherheit bei. In der Vergangenheit konnten wir mit unserer finanziellen Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung mehrerer Projekte beitragen. Unter anderem haben wir damit im vergangenen Jahr mehrere Länder Afrikas als auch Lateinamerikas darin unterstützt Pestizid-Standards einzuhalten. Sri Lanka konnten wir zur Verbesserung der Qualität und Sicherheit von Früchten und Gemüse verhelfen. Mein Ziel ist es, Handelspartnerschaften auf Augenhöhe zu schaffen. Deshalb werden wir die "Standards Trade and Development Facility" auch weiterhin in ihrer Arbeit unterstützen."

Hintergrund:

Viele Entwicklungsländer haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung internationaler gesundheitspolizeilicher und pflanzenschutzrechtlicher Normen. Das hat häufig zur Folge, dass die von ihnen erzeugten Produkte nicht exportiert werden können. Zugleich haben sie Probleme, ihre Ernten vor der der Zerstörung durch Schädlinge zu schützen oder ihre Tierherden gesund zu halten. Hier setzt das STDF-Programm mit Schulungen und Maßnahmen zum Aufbau von Pflanzenschutzdiensten oder Tier-gesundheitsbehörden vor Ort an. Die "Standards and Trade Development Facility" entwickelt Förderansätze für Schwellen- und Entwicklungsländer in den gesetzlich geregelten Bereichen Pflanzenschutz, Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit. Sie ist eine von der Welthandelsorganisation koordinierte, institutsübergreifende globale Partnerschaft mit verschiedenen Partnern wie der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), dem Internationalen Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC) oder der Weltbank. Deutschland engagiert sich seit 2006 an der Initiative und hat diese bisher mit 2 Millionen Euro unterstützt.

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