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Schmidt: Klares Signal für offene Märkte

Politische Grundsatzeinigung zwischen der EU und Japan

Zur Bekanntgabe der politischen Grundsatzeinigung über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Japan erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt:

"Ich begrüße die politische Grundsatzeinigung zu einem umfassenden Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan. Sie ist ein klares Signal für offene Märkte und einen regelbasierten Handel. Das Abkommen unterstreicht die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Handelspartnern. Wir teilen hohe Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit, wie strenge Regelungen zur Gentechnik, Verzicht auf Hormoneinsatz in der Tierhaltung und das Vorsorgeprinzip. Durch den Abbau von Zöllen und nicht-tarifären Marktzugangshindernissen wird das Abkommen beiden Seiten neue Chancen eröffnen. Dabei wird vor allem die Land- und Ernährungswirtschaft von dem Abkommen profitieren. Mit der politischen Grundsatzeinigung ist es der EU gelungen, sich auf dem japanischen Agrarmarkt einen deutlichen verbesserten Marktzugang unter anderem für Milch- und Fleischprodukte sowie Wein zu sichern. Daneben wird Japan zukünftig unsere wichtigen geographischen Herkunftsangaben schützen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die noch offenen Fragen zügig zu klären um die Verhandlungen möglichst bis Ende des Jahres vollständig abzuschließen. Ich setze mich dabei weiterhin für ein modernes Abkommen mit hohen Standards ein."

Hintergrund:

Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan wurden am 25. März 2013 offiziell eröffnet. Die EU und Japan haben anlässlich des EU-Japan-Gipfels in Brüssel am 6. Juli 2017 die politische Grundsatzeinigung über das gemeinsame Freihandelsabkommen bekanntgegeben.

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