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Auszeichnung für tierschutzgerechten Umgang mit Pferden

Im Rahmen der Bundeschampionate überreichte Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMEL, den BMEL-Tierschutzpreis

Bereits zum vierten Mal wurde am Wochenende im Rahmen der Bundeschampionate in Warendorf der Tierschutzpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gemeinsam mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehen. Auch in diesem Jahr wurde der Tierschutzpreis im Rahmen der BMEL-Initiative "Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl" vergeben. Überreicht wurden die Preise von Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMEL.

Sie erklärt:
"Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist der Tierschutz ein zentrales Anliegen. Dies gilt auch für den Tierschutz bei Pferden. Gerade der verhaltens- und tierschutzgerechte Umgang mit Sportpferden bei der Haltung und Ausbildung, beim Training und bei der Nutzung verlangt eine hohe Kompetenz und erhebliches persönliches Engagement. Für dieses Engagement von Reitern und Züchtern vergibt das BMEL im Rahmen der Bundeschampionate seit 2014 gemeinsam mit der FN einen Tierschutzpreis. Nach dem Motto "Fairplay mit Partner Pferd" werden in den verschiedenen Disziplinen Reiterinnen und Reiter mit diesem Sonderehrenpreis ausgezeichnet, die auf dem Vorbereitungsplatz und in der Prüfung durch ein besonders pferdefreundliches Verhalten aufgefallen sind."

Hintergrund:

Der Tierschutzpreis wird in verschiedenen Disziplinen für Großpferde und Reitponys verliehen. Die Beurteilung der Reiterinnen und Reiter erfolgt hierbei während der Vorbereitung der Pferde auf die Prüfungen und im Anschluss daran durch eine Jury, die von der FN aufgrund ihrer fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten berufen wird. Diese Jury umfasst neben Mitgliedern des FN-Fachbeirates Tierschutz und dem jeweiligen Richter des Vorbereitungsplatzes auch Vertreter von Tierschutzorganisationen, Landwirtschaftskammern und Pferdeverbänden sowie niedergelassene Tierärzte und Mitglieder der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT).

Grundlagen der Bewertung sind das Verhalten und die Ausrüstung von Reiter und Pferd sowie die Vorbereitung der Pferde auf die Prüfungen. Kriterien sind unter anderem der Umgang des Reiters mit dem Pferd, das Verhalten des Pferdes auf dem Vorbereitungsplatz sowie die Verwendung der Ausrüstung auf dem Vorbereitungsplatz. In den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Reitpferde, Fahrpferde und getrennt nach Großpferden und Ponys sowie verschiedenen Altersklassen konnten in diesem Jahr insgesamt 21 Preise vergeben werden. Die Preisträger sind:

  • Jana Bertels, dreijährige Reitpony-Stuten und -Wallache
  • Danica Duen, dreijährige Reitpony-Hengste
  • Christiane Seelig, vierjährige Reitpony-Stuten und -Wallache
  • Nazila Natasha Lotz, vierjährige Reitpony-Hengste
  • Andrea Krehenwinkel, dreijährige Reitpferde-Stuten und -Wallache
  • Jessica Lynn Anderson, dreijährige Reitpferde-Hengste
  • Tessa Frank, vierjährige Reitpferde-Stuten und -Wallache
  • Kay Pawslowska, vierjährige Reitpferde-Hengste
  • Michelle Lachmann, fünfjährige Springponys
  • Sönke Fallenberg, sechsjährige Springponys
  • Andreas Kreuzer, fünfjährige Springpferde
  • Marie Ligges, sechsjährige Springpferde
  • Jana Lehmkuhl, fünfjährige Dressurponys
  • Julia Rohmann, sechsjährige Dressurponys
  • Kira Wulferding, fünfjährige Dressurpferde
  • Annabel Frenzen, sechsjährige Dressurpferde
  • Anja Schöniger, Vielseitigkeitsponys
  • Isabel Mengeler, fünfjährige Vielseitigkeitspferde
  • Libussa Lübbeke, sechsjährige Vielseitigkeitspferde
  • Christian Koller, vier- und fünfjährige Fahrpferde
  • Klaus Seifert, sechs- und siebenjährige Fahrpferde
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