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Der Film als Text: Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland: Familienbetrieb Adam, Geflügelhof

Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland: Familienbetrieb Adam, Geflügelhof
BILDTEXT / O-TON

Intro BMEL: „Familienbetrieb Adam: Geflügelhof.

Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland“.

 
Spielende Kinder auf dem Geflügelhof Adam. Fynn Adam steigt zu seinem Vater auf den Schlepper. Zusammen fahren sie vom Hof.Die Kinder im badischen Ortenaukreis haben Sommerferien. Der 11jährige Fynn möchte heute seinen Vater bei der Arbeit begleiten. Landwirt Jochen Adam betreibt einen Geflügelhof mit über 30.000 Hühnern.
Hühner im Stall. Landwirt Jochen Adam und Sohn Fynn gehen eine Kontrollrunde durch einen Hühnerstall. Dabei sammeln sie verlegte Eier auf.Doch nicht jedes Ei landet im vorgesehenen Nest. Täglich müssen verlegte Eier eingesammelt werden.
O-Ton Jochen AdamO-Ton Jochen Adam: „Du schaust unten drunter und ich schaue oben, weil du bist kleiner und ich bin größer.“
Jochen Adam steht im Freilaufgelände seiner Hühner.O-Ton Jochen Adam: „Ich versuche ständig natürlich meine Kinder irgendwo  für die Landwirtschaft zu begeistern und irgendwo auch anzulernen. Dadurch, dass ich 3 Söhne habe, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass einer mal in die Landwirtschaft einsteigt und es gibt auch schon gewisse Anzeichen, dass sie Interesse daran haben. Das freut mich natürlich. Das ist für mich eine zusätzliche Motivation, den Betrieb weiter auszubauen und erfolgreich in die Zukunft zu gestalten.“
Im Gebäude der Sortieranlage neben den Hühnerställen: Eier fahren auf Laufbändern über den Duchleuchtungstisch, in die Sortierung und die Stempelung. Landwirt Jochen Adam macht einen Kontrollrundgang und hilft seinen Söhnen Jasper und Linus mit dem Verstauen der Eierkartons.

Jedes Ei wird am Durchleuchtungstisch kontrolliert. Dann nach Größe sortiert und mit einem Erzeugercode gestempelt, der Haltungsform und Herkunft kennzeichnet.

Heute helfen auch die Söhne Jasper und Linus beim Packen.

O-Ton Jochen Adam. Landwirt Jochen Adam setzt seinen Kontrollrundgang durch die Sortieranlage fort und spricht mit einer Mitarbeiterin.O-Ton Jochen Adam: „Der typische Familienbetrieb, wo nur Vater, Mutter und vielleicht ein Sohn zusammen irgendwas arbeiten, der hat in meinen Augen nicht viel Zukunftschancen. Es wird halt langsam in die Richtung gehen, dass mittelständige Bauern mit ein, zwei festangestellten Arbeitskräften arbeiten können, in die Richtung wird die Landwirtschaft gehen. Und da gilt es einfach auch, die richtige Motivation für seine Mitarbeiter zu finden.“
Landwirt Jochen Adam und Sohn Fynn öffnen die Stallluken. Die Hühnerherde läuft auf die Freilandwiese.

Tagsüber können die Hühner auf die Freilandwiesen laufen. Gesunde Tiere für einen gesunden Betrieb.

 

 

O-Ton Jochen Adam. Vater und Sohn sind auf Kontrollrundgang über die Freilandwiese zwischen  Apfelbäumen und Hühnern.O-Ton Jochen Adam: „Wir versuchen, unsere Hühner bestens zu betreuen, damit die Herde gesund ist, damit sie viele Eier legen, sag ich mal, und so auch eine große Wertschöpfung haben. Aber andererseits muss man immer auch das Tierwohl anschauen und man muss von seinem Tun auch irgendwo überzeugt sein.“

Im Büro auf dem Hof Adam: Raffaela Adam telefoniert.

O-Ton Raffaela Adam.

O-Ton Raffaela Adam:

„Guten Tag, hier ist der Geflügelhof Adam.“

Raffaela Adam geht in den Hofladen und begrüßt Kundinnen und eine Mitarbeiterin.Im Büro managed Raffaela Adam die Bestellungen. Während nebenan im Hofladen Nudeln und andere Produkte aus eigener Herstellung angeboten werden.

O-Ton Raffaela Adam.

Raffaela Adam holt einen Karton mit Eiern aus dem Hofladen, lädt ihn ins Lieferauto und liefert ihn direkt an einen ihrer regionalen Kunden aus: ein Restaurant.

O-Ton Raffaela Adam: „Direktvermarktung ist sehr wichtig für unseren Betrieb und uns. Weil wir die Eier in keine Zentrale bringen, sondern direkt an unsere Kunden liefern. So ist man eigentlich nah dran und bekommt das positive Feedback - oder das negative, je nachdem - auch direkt vom Kunden wieder zurück. Der Kunde hat ein Gesicht von uns und man guckt sich an und hat ein direktes und ehrliches Verhältnis zueinander. Und das ist einfach ein gutes Gefühl.“
Hinter dem Hühnerstall: Fynn klettert wieder auf den Schlepper. Landwirt Jochen Adam prüft das Förderband, das Hühnermist aus den Ställen direkt auf den Anhänger befördert.

In nachhaltiger Landwirtschaft wird alles verwertet, auch der Hühnermist. Er wird direkt in die Biogasanlage gebracht.

Dort bringt eine Tonne Hühnermist so viel Gasertrag wie eine Tonne Mais.

O-Ton Jochen Adam.

Landwirt Jochen Adam und Sohn Fynn fahren den Anhänger mit Hühnermist in die Biogasanlage.

O-Ton Jochen Adam: „Weißt du eigentlich, wie Biogas entsteht, wie das funktioniert?“

O-Ton Fynn Adam: „Also - nee, erklär du es!“

O-Ton Jochen Adam: „Also: Der Hühnermist kommt in einen großen Behälter zusammen mit dem Mais. Da sind Mikroorganismen drin und dann entsteht Gas. Und das Gas fangen wir auf und leiten es in einen Motor. Der Motor hat 4000 PS und der Generator vorne dran erzeugt Strom. Und das Tolle ist, dass der immer 24 Stunden zur Verfügung steht, immer kontinuierlich entsteht das Gas. Gute Sache, ja?“

O-Ton Fynn Adam: „Ja“

Der Hofgarten auf dem Adam-Hof: Raffaela Adam bringt das Mittagessen zum Tisch, an dem schon die Söhne Jasper und Linus sitzen.Von der Energieerzeugung bis zur Direktvermarktung - die Adams sehen sich für die Zukunft gut aufgestellt. Und sehen Potentiale für ein regional angepasstes Wirtschaften.

O-Ton Raffaela Adam.

Jochen Adam und Fynn kommen zum Mittagessen hinzu. Die Familie sitzt beim Mittagessen im Hofgarten.

O-Ton Raffaela Adam: „Das Schöne bei uns auf dem Hof ist, dass man was erschafft, was man auch weitergeben kann. Das Gefühl ist schon toll, wenn die Kinder sich für die Landwirtschaft auch begeistern können, sich begeistern lassen, von dem, was die Eltern machen. Das gibt einfach eine gewisse Bestätigung zurück für uns auch.“
© BMEL / IYFF 2014 

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