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Der Film als Text: Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland: Familienbetrieb Boves, Ferkelzucht

Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland: Familienbetrieb Boves, Ferkelzucht
BILDTEXT / O-TON
Intro BMEL: „Familienbetrieb Boves: Ferkelzucht. Familienbetriebene Landwirtschaft in Deutschland“ 
Junge Ferkel im Stall: Landwirt Jörg Boves geht in den Stall und schaut nach der Gesundheit seiner Tiere. Ein Mitarbeiter füllt Futter auf.Ein Ferkelzuchtbetrieb am Niederrhein. Rund 8000 Tiere werden hier jedes Jahr geboren. Jeden Morgen schaut Landwirt Jörg Boves beim Stallrundgang nach der Gesundheit seiner Tiere.
O-Ton Jörg Boves, LandwirtO-Ton Jörg Boves: „Wir arbeiten natürlich gerne mit Tieren, sonst hätte ich den Beruf nicht ergriffen. Wir haben in der Tierhaltung eine 7-Tage-Woche, weil wir müssen jeden Tag die Tiere füttern und pflegen. Also die Verantwortung ist schon sehr groß. Das ist aber eine Verantwortung, die wir gerne tragen.“
Landwirt Jörg Boves und Tiergesundheitstechniker Gerd Vahrenhorst gehen zur Untersuchung der Sauen mit einem kleinen Ultraschall-Scanner auf dem Arm in den Stall mit den trächtigen Sauen.Alle zwei Wochen kommt ein Tiergesundheitstechniker auf den Hof und prüft, ob die Sauen gesunden Nachwuchs erwarten.

O-Ton Gerd Vahrenhorst, Tiergesundheitstechniker

 

O-Ton Gerd Vahrenhorst: „Aus meiner, aus unserer Sicht ist diese Haltungsform genau das, was der Haltungsverordnung auch entspricht. Wir sehen hier Sauen im Freilauf, in einer Großgruppe in einem Stand - in einem Fressstand, der geschützt ist. Man sieht das auch: die Tiere liegen in ihren teilweise abgegrenzten Buchten recht ruhig, entspannt. Wenn ein Tier schön auf der Seite liegt, heißt das, es liegt entspannt und ist auch dementsprechend zufrieden.“
O-Ton Jörg Boves, LandwirtO-Ton Jörg Boves: „Wir stehen halt unter vielen Zwängen: einmal unter wirtschaftlichem Zwang, zum zweiten unbedenkliche Lebensmittel zu liefern. Und den Spagat, den versuchen wir gut zu meistern.“
Blick über die Felder auf den Boves-Hof. Sandra Boves, ihre Kinder und die Großeltern sitzen beim Frühstück. Landwirt Jörg Boves kommt in die Küche und verabschiedet die Familie. Sandra Boves fährt die Kinder zur Schule und dann selbst zur Arbeit.

Auf dem Hof lebt die Familie in drei Generationen. Sandra Boves frühstückt mit ihren Kindern und den Großeltern, bevor sie selbst zur Arbeit fährt. Sie arbeitet in einer Bank und nicht in der Landwirtschaft.

Anders als in ihrer Familie reicht die bäuerliche Tradition bei ihrem Mann viele Generationen zurück.

 

Landwirt Jörg Boves und Großmutter Erika Boves machen die Buchhaltung im Büro.Großmutter Erika Boves ist immer noch eingebunden und erledigt die Buchhaltung.
O-Ton Großmutter Erika Boves, Buchhalterin.O-Ton Erika Boves: „Der Hof bedeutet mir erst mal viel Herzblut, eben weil man das ganze Leben lang dafür gearbeitet hat. Und dann hängt man da natürlich sehr dran. Man hat eine Wertschätzung auch, dass man gefragt wird und dass man mitarbeiten darf.“
O-Ton Jörg Boves, LandwirtO-Ton Jörg Boves: „Also die Herausforderung für uns ist schon, dass wir heute planen müssen für 20 Jahre. Und dass wir dann auch davon ausgehen müssen, dass die Rahmenbedingungen, die für diese Planungen heute gelten, dann auch für die nächsten 20 Jahre halten.“
Großvater Heinz-Jürgen Boves bringt die Kinder nach Hause. Sie werden begrüßt von Jörg und Erika Boves.

Nach der Schule ist es Zeit für Familie. Großvater Boves hat die Kinder abgeholt.

Landwirt Jörg Boves möchte den Kindern einen realistischen Eindruck von der Tierhaltung vermitteln.

Stall mit neugeborenen Ferkeln, die bei der Muttersau säugen: Landwirt Jörg Boves nimmt ein Ferkelchen auf den Arm.

O-Ton Jörg Boves, Landwirt.

O-Ton Jörg Boves: „Wir wollen den Kindern zeigen, wie Landwirtschaft wirklich funktioniert, wie die Tierhaltung wirklich funktioniert, wie so ein kleines Ferkel aussieht. Damit sie auch ein Bild bekommen von der Lebensmittelproduktion, von der Tierhaltung. Und damit sie auch wissen, dass Fleisch hier erzeugt wird und nicht beim Metzger. Deswegen gehen wir auch schon mal mit Schulklassen hier rein, die danach fragen und zeigen es. Das soll ja nicht nur aus Film und Fernsehen bekannt sein.“
Landwirt Jörg Boves setzt das Ferkelchen zurück zur Muttersau.Lebendiger Unterricht zur Landwirtschaft, vor Ort.

Die Familie sitzt im Garten.

Sandra Boves setzt sich zu ihren Eltern. Die Kinder spielen mit einer Freundin und dem Hund.

O-Ton Sandra Boves, Bankangestellte.

O-Ton Sandra Boves: „Der Beruf Landwirt wird in der Gesellschaft ja oft so hingestellt, dass man viel Arbeit hat, nie Urlaub machen kann. Es ist auch oft nicht einfach, das zu organisieren. Wir haben jetzt das Glück, wir haben einen Mitarbeiter, der meinen Mann dann auch mal eine Woche vertreten kann. Und wir schaffen es dann auch mal mit unseren Kindern eine Woche Urlaub zu machen und auch mal diesen Part zu genießen.“
Landwirt Jörg Boves kommt an den Stammtisch einer Kneipe zu einer kommunalpolitischen Diskussion.Neben seiner Arbeit als Landwirt engagiert sich Jörg Boves noch in der örtlichen Kommunalpolitik. Gesellschaftliche Mitwirkung ist ihm wichtig.
O-Ton Jörg Boves, LandwirtO-Ton Jörg Boves: „Also wir fühlen schon sehr viel Verantwortung für die Region. Das ist für alle Landwirte sicher ähnlich, egal ob Ökolandwirt, kommerzieller Landwirt, egal welche Ausrichtung: Wir leben auf dem Land und deswegen ist natürlich unser Umfeld wichtig - weil wir leben davon.“
© BMEL / IYFF 2014 

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