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Welternährung verstehen

Der Film als Text

Bild Sprechertext
Der Titel wird eingeblendet. Er lautet: "Welternährung verstehen".Rund um den Globus gibt es viele Millionen Bauern. Aber ist auch genug zu essen für alle Menschen auf der Welt da?                                                      
Ein Teller mit einer Weltkarte darauf erscheint. Auf dem Tellerrand werden rund um den Teller viele kleine Bauernhöfe eingeblendet. Neben dem Teller erscheint der Text "Ist genug zu essen für alle Menschen auf der Welt da?"Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist.
Auf der Weltkarte werden Männchen eingeblendet bis sie ganz gefüllt ist. Weizen wächst von unten und füllt das gesamte Bild aus. Ein moderner und ein älterer Mähdrescher und ein Eselsgespann fahren von links nach rechts durchs Bild.Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.
Ein großer Sack mit Getreide schiebt sich von links in das Bild und legt die nächste Szene frei. Zehn grünfarbige Männchen sind sichtbar, das neunte färbt sich orange. Neun der Männchen werden schrittweise durch die Zahl "800 000 000" überblendet.Aber warum hungern so viele Menschen?
Über der Zahl erscheint der Text "Warum hungern dann eigentlich so viele Menschen?".Weil es nicht nur um die globale Produktionsmenge geht, sondern darum, dass Lebensmittel vor Ort für jeden zu jeder Zeit verfügbar und verwertbar sind.
Die Kamera zoomt raus. Zwei Männchen, männlich und weiblich, stehen neben einem Marktstand auf dem verschiedene Lebensmittel angeboten werden: Möhren, Spinat, Fisch, Kokosnuss, Bananen, Kartoffeln und Getreide.Wer keinen Zugang zu Land oder nicht genug Wasser hat, kann sich und seine Familie nicht selbst ernähren. Wer nicht genug Geld hat, kann keine Nahrung hinzukaufen. Wer wegen mangelnder Hygiene an Durchfall erkrankt, kann noch so viel essen – es kommt nicht im Körper an.
Das Paar wird vom Marktstand weggerückt. Über ihren Köpfen erscheint ein Icon mit einer Wasserfläche und Feldern, das durchgestrichen ist. An den Händen der beiden Männchen erscheinen rechts und links zwei Kinder. Ein Icon mit einem durchgestrichenen Münzstapel und einer durchgestrichenen Schüssel mit Reis erscheinen. Als letztes Icon wird ein durchgestrichenes Sanitätskreuz eingeblendet.Das sind nur einige der Faktoren, die beeinflussen, ob die produzierten Lebensmittel auf die Teller kommen und vom Körper verwertet werden können. Und es geht um mehr als nur satt zu werden.
Ein Topf erscheint. Die vier Icons verschwinden im Topf, der Deckel schließt sich. Neben dem Topf erscheint eine leere Schüssel. Die Schüssel füllt sich mit Reis.Doch warum ist satt nicht genug?
Auf dem Topf erscheint der Text "Warum ist statt nicht genug?".Es ist nicht alleine wichtig, wie viel ein Mensch zu essen hat. Entscheidend ist, was er isst. Über zwei Milliarden Menschen auf der Welt leiden an einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre Ernährung ist zu einseitig und enthält dadurch nicht alle wichtigen Nährstoffe.
Neben der Schüssel mit Reis erscheinen fünf weitere Schüsseln mit Banane und Papaya, Fisch und Fleisch, Aubergine, Möhre und Spinat, Kokosnuss und Avocado und Bohnen. Nach und nach werden die Lebensmittel ausgeblendet, sodass am Ende nur die Schüssel mit Reis und fünf leere Schüsseln sichtbar sind.Das wird schnell zum Teufelskreis: Schlecht ernährte Mütter bekommen geschwächte Babys, die anfälliger für Krankheiten sind. Die Folge: Sie können sich in der Schule schlechter konzentrieren, haben auch auf dem Arbeitsmarkt schlechte Karten und verdienen weniger. Ist dies ein Massenphänomen, leidet die gesamte Volkswirtschaft. Und Mangelernährung nimmt zu.
Die Schüsseln verschwinden. Der Teufelskreis wird mit Icons dargestellt. Nacheinander werden eine schwangere Frau, ein Baby, ein durchgestrichenes Sanitätskreuz, eine durchgestrichene Schulbank, durchgestrichene Geldscheine und -münzen und am Ende eine fast leere Schüssel mit nur drei Körnern eingeblendet. Pfeile verbinden jeweils die Icons und schließen den Kreis.Gibt es einen Ausweg aus diesem Teufelskreis?
Neben dem Teufelskreis erscheint der Text "Gibt es einen Ausweg aus diesem Teufelskreis?".Ja. Wichtig ist, die Landwirtschaft vor Ort zu fördern. Landwirte und insbesondere Frauen brauchen zum Beispiel Zugang zu fruchtbaren Böden, Wasser und Saatgut, zu Märkten, zu Bildung und zu Krediten. Regierungen müssen u.a. in Straßen, Schulen, nachhaltiges Wassermanagement, Sanitäranlagen und ein funktionierendes Finanzsystem investieren. Leben und Arbeiten auf dem Land muss attraktiv sein.
Eine orangefarbene Hügellandschaft mit einem Haus wird gezeigt. Neben dem Haus steht ein Landwirt. Eine Frau wird neben ihm eingeblendet. Die Hügellandschaft färbt sich grün. Ein mit Wasser gefüllter Brunnen erscheint vom dem Haus, im Hintergrund wächst Weizen. Neben dem Brunnen werden Säcke mit Kartoffeln und Getreide und ein Ochse eingeblendet. Ein Wegweiser mit Schildern auf denen "Markt" und "Schule" steht und ein Männchen mit Aktentasche und Krawatte erscheinen. Ein Weg zum Haus und ein kleines Toilettenhaus vervollständigen das Bild.Denn nur so erscheint Flucht – in die Stadt oder ein anderes Land – vielen Millionen Menschen nicht als einzige Option.
Der Mann und die Frau werden in Nahaufnahme gezeigt. Sie haben Koffer in der Hand. Über ihren Köpfen erscheinen Icons mit einer großen Stadt und einer Europakarte.Und was tut die Bundesregierung, um die Ernährung für die Menschen weltweit zu sichern?
Der Bildausschnitt mit den Männchen ist nun in einem Computermonitor zu sehen, davor liegen Tastatur und Computermaus. Neben dem Bildschirm erscheint der Text "Gibt es einen Ausweg aus diesem Teufelskreis?".Das Menschenrecht auf angemessene Nahrung verpflichtet die Staaten dazu, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass alle Menschen frei von Hunger und Fehlernährung leben können.
Ein dickes Buch liegt aufgeschlagen auf dem Tisch. Über dem Buch steht der Text "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 25". Neben dem Buch steht ein Bilderrahmen, in dem eine Frau zu sehen ist, die eine Schale mit Getreide hält.Die Bunderegierung tut dies unter anderem in der Welternährungsorganisation FAO. Die FAO erarbeitet international anerkannte Rahmenbedingungen für Ernährungssicherung und berät Regierungen zum Beispiel dabei, den Zugang zu Land rechtlich abzusichern, verantwortliche Investitionen zu befördern, Frauenrechte zu stärken und den Zugang zu Märkten zu verbessern.
Die Kamera fährt nach rechts. Sie zeigt zwei Männchen, die Aktentaschen tragen, auf denen der Bundesadler abgebildet ist. Sie laufen in Richtung eines hohen Gebäudes mit dem Logo der FAO. Über dem Gebäude erscheinen Sprechblasen. Rechts neben dem Gebäude erscheinen die Wörter "Landnutzungsrechte", "verantwortliche Investitionen", "Frauenrechte", "Marktzugang, etc. ".Auf der ganzen Welt fördert Deutschland Pilotprojekte der FAO: Schulgärten in Afghanistan, Ernährungsbildung und bodenschonende Anbaumethoden in Afrika sowie Fortbildungen für Bauern zu betriebswirtschaftlichen Fragen.
Eine große Weltkugel rollt durch das Bild. Drei Icons erscheinen: ein Schulgebäude mit Garten, ein Bauer auf einem Feld und ein Männchen vor einer Tafel.Und was kann ich als Privatperson tun? Überhaupt bleiben so viele Fragen. Was wird gegen Landgrabbing getan? Warum wird Getreide an der Börse gehandelt? Und warum gibt es auch in armen Ländern immer mehr übergewichtige Menschen?
Ein großes und viele kleine Fragezeichen werden eingeblendet.Unsere Broschüre hat Antworten.

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