BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Ländliche Regionen verstehen

Der Film als Text

Bild Sprechertext
Der Titel wird eingeblendet. Er lautet: "Ländliche Regionen verstehen".Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, viele Großstädte boomen. Haben wir also in Zukunft volle Städte und leere Dörfer?                                               
Links wird ein Dorf eingeblendet, daneben steht ein Mann. Rechts neben ihm erscheint ein Straßenschild mit dem Wort "Stadt". Haben wir in Zukunft volle Städte und leere Dörfer?
Neben dem Kopf des Mannes wird der Text "Haben wir in Zukunft volle Städte und leere Dörfer?" eingeblendet.
Dorf ist nicht gleich Dorf. Manche ländlichen Gemeinden wachsen, andere verwaisen immer mehr.
Neben dem Kopf des Mannes wird eine Deckblase eingeblendet. Darin erscheint ein Dorf. Das Dorf wird grau eingefärbt und zwei Geister erscheinen über dem Dorf.Schrumpfende Regionen stecken häufig in einem Teufelskreis: Insbesondere junge Menschen verlassen Dörfer und Kleinstädte, wenn es dort keine weiterführenden Bildungsangebote oder keine Arbeit gibt. Mit ihnen geht ihre Kaufkraft, die Steuereinnahmen der Kommunen sinken. Schulen schließen, es fehlt an Infrastruktur – und noch mehr Menschen gehen.
Nacheinander erscheinen um das Dorf herum ein Icon mit einer durchgestrichenen Tafel, ein Icon mit einem durchgestrichenen Bauhelm, ein Icon mit einem kleiner werdenden Geldstapel und ein Icon mit Fußballtor ohne Torwart. Der Kreis schließt sich.Strukturschwache Gemeinden, die fernab der großen Städte liegen, schrumpfen besonders stark – und zwar überall in Deutschland. Die demografische Entwicklung verstärkt diese Probleme, die Bewohner werden immer weniger und immer älter.
Der Teufelskreis verschwindet. Es wird ein Dorf neben einer Großstadt mit hohen Häusern gezeigt. Das Dorf wird von der Stadt weggerückt. Zwischen Dorf und Stadt erscheinen Symbole für die demografische Entwicklung: ein Pfeil nach unten neben einem Männchen und ein Männchen mit einer Gehhilfe.Und warum sind ländliche Regionen wichtig?
Die Frage "Warum sind ländliche Regionen wichtig?" wird zwischen Dorf und Stadt eingeblendet.Wenn wir über ländliche Regionen reden, reden wir über 90% der Fläche Deutschlands. Sie machen unser Land aus. Dort werden nicht nur unsere Lebensmittel angebaut, auch der Öko-Strom kommt von dort.
Eine Deutschlandkarte erscheint. Die städtischen Regionen werden transparent und der Text "90 Prozent" wird groß eingeblendet. Darüber erscheinen zwei Icons: ein Stück Käse und ein Windrad.Insgesamt leben rund 47 Millionen Menschen auf dem Land, also mehr als die Hälfte aller Deutschen.
Die Karte verschwindet. Ein Dorf und eine Stadt werden nebeneinander eingeblendet, darunter stehen jeweils neun Männchen. Ein Männchen läuft auf die Seite des Dorfes.Drei Millionen Menschen machen dort jedes Jahr Urlaub, genießen die Natur und die Ruhe im Grünen.
Der Bildausschnitt verlagert sich nach rechts. Dort sieht man rechts von der Stadt ein Dorf auf einer Hügellandschaft mit Kühen. Aus der Stadt laufen ein Männchen mit Koffer, ein Männchen mit Kinderwagen und ein Radfahrer in Richtung Dorf.Aber finde ich auf dem Land nicht nur Ruhe, sondern auch einen Job?
Neben dem Kopf des Mannes wird der Text "Finde ich auf dem Land nicht nur Ruhe, sondern auch einen Job?" eingeblendet.Jahrhundertelang war das Land vor allem von der Landwirtschaft geprägt. Heute ist nicht einmal jeder 20. Berufstätige ein Landwirt. Auch in den ländlichen Regionen arbeiten die meisten Menschen wie in der Stadt im Dienstleistungssektor.
Der Bildausschnitt verlagert sich nach rechts. Dort sieht man rechts neben einem Hügel mit Kühen und einem Trecker 20 Männchen – 14 grünfarbige und sechs orangefarbene. Stück für Stück werden 19 Männchen gelb oder orange eingefärbt und mit Krawatte oder einem Bauhelm ausgestattet.Rückgrat der ländlichen Wirtschaft sind viele kleine und mittelständische Unternehmen, kurz KMU. Auf dem Land gibt es viel Raum für Unternehmergeist: Hinter manchem Hügel verbirgt sich ein Hidden Champion, nicht selten Weltmarktführer in seiner Branche.
Der Bildausschnitt verlagert sich nach rechts. Dort sind zwei Hügel mit Gebäuden zu sehen. Zwischen den Hügeln fahren ein kleine LKWs hervor und rechts aus dem Bild. Auf zwei Gebäuden wird die Abkürzung "KMU" eingeblendet. Die Hügel schieben sich auseinander, dazwischen erscheint ein Gebäude. Das Dach klappt sich auf und es erscheint ein Männchen auf Platz eins eines Siegerpodests. Um seinen Hals hängt eine Medaille.Werden die Dörfer deshalb auch als Zukunftslabore bezeichnet?
Das Dach schließt sich wieder und die Hügel werden wieder zusammengeschoben. Über den Hügeln und Gebäuden wird der Text "Werden die Dörfer deshalb auch als Zukunftslabore bezeichnet?" eingeblendet.Innovationen kommen von Unternehmern, aber auch von Bürgermeistern und aktiven Bürgern, die sich zum Beispiel des Themas Mobilität annehmen.
Über den Gebäuden werden zwei große Glühbirnen eingeblendet. Sie gehen an, färben sich gelb.Auf dem Land ist die Abhängigkeit vom Auto groß, häufig fährt nur der Schulbus. Wie sorgt man dafür, dass alle, die noch nicht - oder nicht mehr - Auto fahren können, trotzdem mobil sind? In vielen Regionen werden Lösungen erprobt: Bürgerbusse bringen Jugendliche in die Disco, statt einem fast leeren Linienbus fährt ein Sammeltaxi und mit dem Smartphone kann man eine Fahrt über die regionale Mitfahrbörse buchen.
Neben den Hügeln werden zwei Schulkinder eingeblendet, ein Bus fährt vorbei. Der Bildausschnitt verschiebt sich nach rechts. Dort stehen neben einem Schild mit der Aufschrift "Stadt 35 km" eine Gruppe Jugendlicher, eine ältere Frau und ein jüngerer Mann. Es fahren ein Kleinbus und ein Sammeltaxi vorbei und stoppen, um erst die Jugendlichen, dann die ältere Damen mitzunehmen. Dann blickt man durch einen Smartphone-Bildschirm auf ein Auto, das den jungen Mann abholt.Was tut eigentlich die Politik dafür, dass unsere Dörfer lebendig bleiben?
Auf dem Smartphone-Bildschirm wird der Text "Was tut eigentlich die Politik dafür, dass unsere Dörfer lebendig bleiben?" eingeblendet.Damit das Leben auf dem Land auch in Zukunft attraktiv ist, fließt aus verschiedenen Fördertöpfen Geld in unsere ländlichen Regionen.
Es rollen zwei Münzen ins Bild. Auf der Münze mit EU-Flagge steht die Zahl "9,4 Mrd. Euro", auf der Münze mit Deutschland-Flagge steht die Zahl "7,4 Mrd. Euro". Darunter wird der Text "insgesamt von 2014 bis Januar 2020" eingeblendet.Investiert wird zum Beispiel in die Breitbandversorgung der Dörfer, in lebendige Dorfkerne oder in Unternehmen und Arbeitsplätze in strukturschwachen Gebieten.
Eine große Euromünze rollt durch das Bild und legt drei Symbole frei: ein Wlan-Zeichen, eine Postfiliale mit Kinderwagen und einen Bauhelm.Zunehmende Bedeutung hat der LEADER-Ansatz: Lokale Akteure schließen sich zusammen und entwickeln Ideen und Konzepte. Denn niemand kennt die Region besser als die Menschen vor Ort. Für von ihnen ausgewählte Projekte werden dann Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Eine Farbrolle rollt von oben nach unten durch das Bild und legt das Wort LEADER und darunter drei Männchen frei. Der Bildausschnitt öffnet sich nach links und rechts und die Personen stehen in einer ländlichen Region mit Hügeln. Eine Postfiliale und ein Radfahrer werden eingeblendet.Was für Ideen gibt es denn? Überhaupt bleiben so viele Fragen. Warum ist schnelles Internet auf dem Land besonders wichtig? Warum kann ein Dorfladen einen Ort zusammenhalten? Und wie sieht es mit Kitas und Schulen auf dem Land aus?
Ein großes und viele kleine Fragezeichen werden eingeblendet.Unsere Broschüre hat Antworten.
Das Video endet mit dem Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und unter dem Filmtitel "Ländliche Regionen verstehen" wird die URL www.bmel.de/verstehen eingeblendet, © BMEL 2016.

Zum Thema

Novelle der Düngeverordnung: Düngen nach guter fachlicher Praxis

Feld mit Zuckerrüben in Mulchsaat angebaut

Pflanzen benötigen Nährstoffe in einem "ausgewogenen" Verhältnis, damit sie optimal wachsen. Eine Düngung nach guter fachlicher Praxis versorgt Pflanzen mit notwendigen Pflanzennährstoffen und erhält und fördert die Bodenfruchtbarkeit. Derzeit wird eine Änderung des nationalen Düngerechts vorgenommen, um es an neue fachliche Erfordernisse zur Verbesserung der Wirksamkeit der Düngung und Verringerung von Umweltbelastungen anzupassen.

mehr: Novelle der Düngeverordnung: Düngen nach guter fachlicher Praxis …

Digitalisierung in der Landwirtschaft: Chancen und Risiken

Interfaces, Apps und Screens in einem Traktor

Die Rahmenbedingungen des "Digital Farmings" mitzugestalten, hat sich das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Aufgabe gemacht – Leitfrage ist dabei: Welche Folgen hat die digitale Transformation für die Landwirtschaft und die Agrarbranche und wie können Landwirte, Umwelt und Verbraucher gleichermaßen einen Nutzen aus den neuen Möglichkeiten ziehen?

mehr: Digitalisierung in der Landwirtschaft: Chancen und Risiken …

Bundesminister Schmidt: Wir brauchen ein Nachhaltigkeitsbündnis zwischen den Marktteilnehmern

Bundesminister Christian Schmidt auf einem Feld vor einem Traktor bei der Heuernte

Namensbeitrag von Bundesminister Christian Schmidt

Mit ihrer Arbeit sorgen unsere Landwirte für hochwertige, gesunde und bezahlbare Lebensmittel, sichern intakte Wälder und Kulturlandschaften, gestalten vitale Lebensräume und liefern Rohstoffe für Energie.

mehr: Bundesminister Schmidt: Wir brauchen ein Nachhaltigkeitsbündnis zwischen den Marktteilnehmern …

Geoinformation & Fernerkundung

Satellit und Erde

Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft vom jeweiligen Standort des Wirtschaftens abhängig. Aus der Kombination der verschiedenen, natürlichen Standortfaktoren Klima, Boden und Relief ergibt sich für jeden Standort ein individuelles Portfolio aus Ertragspotenzialen.

mehr: Geoinformation & Fernerkundung …

Reden

Veranstaltungen

Publikationen

Landwirtschaft verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Landwirtschaft verstehen"

Wer sind unsere Landwirte? Wie arbeiten sie - und warum arbeiten sie so? Wie wird unser Getreide angebaut, wie werden unsere Kühe, Schweine und Hühner gehalten? Diese Publikation geht all diesen Fragen nach. Eine Sammlung von Fakten und Hintergründen stellt die Arbeitsweise der modernen Landwirtschaft für ein breites Publikum anschaulich dar, ohne dabei schwierige Themen auszuklammern.

English version: Understanding Farming - Facts and figures about German farming

Entdecke das Land - Die kleine Landfibel

Cover der Broschüre "Entdecke das Land - Die kleine Landfibel"

Obwohl wir jeden Tag die Produkte der Landwirtschaft genießen - die frische Milch, einen knackigen Salat oder einen Gemüseauflauf - kommen gerade Menschen, die in Städten leben, viel zu selten mit der Landwirtschaft in Berührung. Dabei wird 45 Prozent der Fläche in Deutschland landwirtschaftlich genutzt, in rund 300.000 landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten nahezu eine Millionen Menschen.

Gemeinsame Agrarpolitik der EU - 2014 bis 2020

Titelseite des Flyers 'Gemeinsame Agrarpolitik der EU - 2014 bis 2020'

Neuer Flyer des BMEL mit Infos zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP): Planungssicherheit für eine nachhaltige Landwirtschaft und Perspektiven für lebenswerte ländliche Regionen

Videos

Presse

Links

Schlagworte

e

Wichtige Mitteilung

Bundespreis 2018 - Für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Jetzt Anmelden!

Aufruf zur Bewerbung zum Bundespreis 2018

Unternavigation aller Website-Bereiche