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Ein Paar beim Essen in einer Senioreneinrichtung im Gespräch mit einer Pflegekraft Quelle: Monkey Business/stock.adobe.com

BMEL fördert DGE-Projekt zur Verbesserung der ausgewogenen Ernährung von Seniorinnen und Senioren

Mehr tun für eine gesundheitsförderliche Ernährung von Seniorinnen und Senioren – dafür steht die von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner ins Leben gerufene Ernährungsinitiative für Seniorinnen und Senioren. Mit 3 Millionen Euro unterstützt das BMEL daher über das dreijährige Projekt "IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung" die Aktivität der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Wir nehmen die Lebens- und Altersphasen in den Blick und arbeiten an der Verbesserung der Ernährungskompetenzen von älteren Menschen. Dazu sind Multiplikatoren wichtig.

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner

Eine ausgewogen und vielfältige Verpflegung, die spezielle Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt, erhält die Gesundheit und damit die Eigenständigkeit älterer Menschen. Sie kann zur Prävention von Mangelernährung beitragen.

Aktionsfelder des Projekts

Die DGE unterstützt das BMEL bei der Intensivierung, Konzeption und Umsetzung von Vorhaben für eine gesundheitsfördernde Ernährung von Seniorinnen und Senioren:

  • Die DGE berät, qualifiziert und kommuniziert bundesweit zum DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen und zudem für Essen auf Rädern. Beide bieten eine wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Anleitung, wie ein gesundheitsförderliches Verpflegungsangebot für ältere Menschen aussehen kann.

    Die DGE - Qualitätsstandards können von Caterern, stationären Senioreneinrichtungen, Anbietern von Tagespflege und Pflegeschulen angewandt werden. Sie sollen vermehrt und stärker in den Einrichtungen verankert werden.


    Auch Verbraucherzentralen, Beratungsunternehmen sowie Fachhochschulen und Universitäten nutzen die DGE-Qualitätsstandards als Bewertungsgrundlage zur Beurteilung von Speiseplänen oder der Verpflegungsqualität. Die Beratungsleistungen der DGE richten sich daher an Entscheidungsträger, Fachkräfte und Praktiker der Senioren-Gemeinschaftsverpflegung. Jedoch sollen auch die direkt Betroffenen erreicht werden - also die Seniorinnen und Senioren selbst sowie das Pflegepersonal und pflegende Angehörige.

Neuer Schwerpunkt Seniorenernährung

Zwei Senioren beim Essen Quelle: BMEL

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Konkret bietet die DGE daher:

  • DGE wird Fachinformationen zur Seniorenernährung für Multiplikatoren wie zum Beispiel Essensanbieter und Träger bereitstellen - über Fachveranstaltungen, Schulungen, Internet, Messen und Fachmedien.
  • Schulungs- und Unterstützungsangebote für Verpflegungsverantwortliche und Pflegedienstleitungen hinsichtlich "Ernährung bei besonderen Anforderungen" (etwa bei Demenz oder Mangelernährung).
  • Die Intensivierung von Informationsangeboten und Beratung für Angehörige und Senioren selbst – also betroffene Privatpersonen – und Pflegepersonal ist ebenfalls ein zentraler Baustein des Projekts.

Im Rahmen dieses Projekts ist eine enge Kooperation zwischen der DGE und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) bei der Bewusstseinsbildung, der Beratung und Qualifikation von Verantwortlichen für ein gesundheitsförderndes Verpflegungsangebot in Städten, Kommunen und Landkreisen vorgesehen.

Hinweise zur Prävention von Mangelernährung

Eine vielfältige Auswahl an Lebensmitteln aus allen Lebensmittelgruppen und eine Zubereitung, die den Genuss auch bei speziellen Anforderungen an die Verpflegung möglich macht, verhindert die Mangelernährung von älteren bis hochbetagten Seniorinnen. Hinweise geben die Internetseite www.fitimalter-dge.de sowie der "DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen".

Stand:
13.08.18

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