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Frau sitzt im Gras, lehnt an einem Baum und stillt ihr Kind Quelle: AdobeStock/Valua Vitaly

Stillen kann nicht warten

Stillen tut gut und vor allem: es eilt, wenn ein hungriges Baby lautstark seine Milch einfordert. Aber wie ist die Akzeptanz in der Öffentlichkeit, wenn das Kind Hunger hat, obwohl die Mutter gerade unterwegs ist – im Café, im Park oder in der Bahn?

Einer aktuellen Studie der Nationalen Stillkommission (NSK) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zufolge, steht jeder Vierte dem Stillen im öffentlichen Raum zwiespältig oder ablehnend gegenüber, sechs Prozent der Bevölkerung lehnen es komplett ab, wenn eine Frau ihr Baby im öffentlichen Raum stillt. Gleichzeitig wird deutlich: mit dem Wissen über die Vorteile des Stillens steigt auch die Akzeptanz.

„Wir setzen uns ein für die Förderung des Stillens in Deutschland. Denn eine gesunde Ernährung fängt bei den Kleinsten an. Gerade im Hinblick auf das für einen gesunden Start ins Leben so wichtige Zeitfenster der ersten 1000 Tage wollen wir die Vorteile des Stillens weiter verbreiten: Stillen ist das Natürlichste der Welt, egal wann und wo“, betonte Dr. Maria Flachsbarth Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft und begrüßt die von der NSK erarbeiteten positiven Botschaften zum Stillen in der Öffentlichkeit:

  • Stillen ist gesund
  • Stillen wird überall akzeptiert
  • Stillen kann nicht warten

Diese drei Botschaften sollen nun zur Verbesserung der Akzeptanz des Stillens möglichst breit kommuniziert werden, um die Vorteile und die Normalität des Stillens im öffentlichen Bewusstsein zu platzieren. Mehr Mut zum Stillen außer Haus könnte durch zusätzliche Stillräume erreichet werden, die einheitlich gekennzeichnet sind oder z. B. über eine Smartphone-App zu finden sind.

zur Studie der Nationalen Stillkommission

Stand:
29.06.17

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