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Chemische Stoffe und Produktsicherheit

Bekleidung, Reinigungs- und Pflegemittel, Kosmetik und Spielzeug: all das sind Beispiele für verbrauchernahe Produkte. Nur sichere Produkte dürfen auf den Markt gebracht werden. Von den Marktüberwachungsbehörden wird die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften überwacht.

Tätowiermittel: Verbotene Inhaltsstoffe

Stoffe, deren Verwendung in kosmetischen Mitteln bereits verboten ist, und Azofarbstoffe, die krebserregende Amine abspalten, dürfen nicht in Tätowiermitteln enthalten sein.

Für Tätowiermittel und Mittel für Permanent Make-up gelten die Vorschriften des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB). Danach müssen solche Produkte für Verbraucher sicher sein und dürfen die menschliche Gesundheit nicht schädigen.

Mit der Tätowiermittel-Verordnung aus dem Jahr 2008 wurden darüber hinaus erstmals spezifische Anforderungen an Tätowiermittel und Mittel für Permanent Make-up festgelegt. Dabei wurde u. a. die Verwendung gesundheitlich bedenklicher Stoffe bei der Herstellung verboten. Darüber hinaus wurden Kennzeichnungsvorschriften und Mitteilungspflichten eingeführt. Mit dem Erlass der Tätowiermittel-Verordnung wurde der gesundheitliche Verbraucherschutz in diesem Bereich deutlich verbessert. Die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren die Marktüberwachungsbehörden der Länder.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, den gesundheitlichen Verbraucherschutz bei Tätowiermitteln weiter zu stärken. Dies betrifft vor allem die Anforderungen an die Sicherheitsbewertung entsprechender Produkte. Das BMEL hat deshalb das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) um die Erarbeitung von wissenschaftlichen Kriterien für die Sicherheitsbewertung gebeten: Anforderungen an Tätowiermittel: Stellungnahme Nr. 013/2013 des BfR vom 28. August 2012. In Kooperation mit der Freien Universität Berlin hat das BfR zudem im Juni 2013 ein internationales Symposium zur Sicherheit von Tätowiermitteln durchgeführt.

Die Internetseite www.safer-tattoo.de informiert über Risiken beim Tätowieren und zeigt Wege auf, wie diese reduziert werden können.

Stand:
25.07.16

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