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Teller mit selbst gebackenen Plätzchen Quelle: Fotolia/manu

Vergolden statt Verkohlen

Weihnachtszeit ist Backzeit. Wie Sie in Ihrer Weihnachtsbäckerei Acrylamid reduzieren können erfahren Sie hier.

Stichwort Acrylamid

Acrylamid kann in kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie z. B. Kartoffelchips, Pommes frites und Knäckebrot entstehen, sofern diese bei ihrer Herstellung, Verarbeitung oder Zubereitung auf Temperaturen von über 120 °C erhitzt werden. Dies gilt sowohl im industriellen als auch im häuslichen Bereich.

Acrylamid gilt als genotoxisch und erhöht im Tierversuch die Krebsrate bei Ratten. In ihrem Gutachten vom 4. Juni 2015 hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Acrylamid als Problem für die öffentliche Gesundheit bezeichnet. Durch das Auftreten von Acrylamid in Lebensmitteln werde das Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potenziell erhöht, so die Stellungnahme.

Wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Getreideprodukte und Kartoffeln stark erhitzt werden, bildet sich Acrylamid. Das beginnt bei Temperaturen von über 120 °C und steigt bei 170-180 °C sprunghaft an, also vor allem beim Backen, Frittieren, Grillen und Rösten. Weil Acrylamid als "wahrscheinlich Krebs erzeugend" eingestuft wurde, sollten wir so wenig wie möglich davon mit der Nahrung aufnehmen. Für die Weihnachtsbäckerei bedeutet das: Plätzchen nicht zu heiß backen und nicht "ankokeln" lassen.

Backen ohne Reste

Was tun, wenn der Appetit auf Stollen, Lebkuchen, Plätzchen und Co. verflogen ist? Bitte nicht wegwerfen, sondern informieren: Das Internetportal der BMEL-Kampagne "Zu gut für die Tonne" liefert Inspirationen, wie sich die Weihnachtsleckereien noch verwerten lassen. Die Tipps für eine restefreie Weihnachtsbäckerei widmen sich auch der Frage, ob sich Mehl, Nüsse und andere Backzutaten noch verwenden lassen, wenn sie bereits seit einem Jahr im Schrank stehen: Restefrei in der Weihnachtsbäckerei

Stand:
05.12.17

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