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Brot, Brötchen und Getreideähre Quelle: Irochka - fotolia.com

Brotvielfalt in Deutschland sucht ihresgleichen

Am 15. Mai ist der "Tag des Deutschen Brotes". Deutschlandweit laden Backstuben an diesem Tag ein, ihre Tradition zu feiern. Deutschland gilt als ein Land des Brotes: Mit rund 3.200 eingetragenen Brotsorten sucht die deutsche Brotvielfalt weltweit ihresgleichen.

2014 sicherte sich die "Deutsche Brotkultur" einen Platz im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Seit Anfang dieses Jahres wird sie zudem auf einem eigenen Sonderpostwertzeichen gewürdigt und reist so als Briefmarke um die Welt.

Kein Wunder - Brot ist in Deutschland beliebt: Rund 1.747.000 Tonnen Brot kauften die privaten Haushalte nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2017. Vor allem Mischbrot (28,7 Prozent) hat demnach einen festen Platz im Brotkorb hiesiger Konsumenten.

Doch leider wird längst nicht alles Brot, das über die heimischen Verkaufstheken wandert, auch wirklich konsumiert. Das zeigt eine Untersuchung der GfK im Auftrag des BMEL, die erstmals repräsentative Ergebnisse über die Art und Zusammensetzung von Lebensmittelabfällen liefert, die in privaten Haushalten anfallen. Danach werfen Privathaushalte zwar vor allem Obst und Gemüse in den Müll; doch bereits auf Platz zwei folgen Brot und Backwaren.

Bäckerhandwerk in Zahlen

  • 11.347 Meisterbetriebe
  • 14,48 Mrd. Euro Gesamtumsatz 2017
  • 273.700 Mitarbeiter

Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Brot ist wertvoll - und zu gut für die Tonne

Wer Brotabfälle vermeiden will, sollte Tipps zur Lagerung beherzigen:

  • Wo es auf eine knusprige Kruste ankommt, sollte Brot "atmen" können“. Frisches Brot sollte deshalb zwar dicht, aber nicht hermetisch luftdicht gelagert werden. Dazu eignen sich zum Beispiel Bäckertüten.
  • Steingut- und Keramiktöpfe, emaillierte Stahlboden oder solche aus Edelstahl sind für unverpacktes Brot gut geeignet, besonders wenn sie keine Luftlöcher haben und der Deckel gut schließt.
  • Angeschnittenes Brot stellt man mit der Schnittfläche nach unten.
  • Verpacktes Brot hält sich am besten in der Originalverpackung. Brot möglichst schnell wieder in die Verpackung einschlagen und erneut verschließen, um ein Austrocknen zu vermeiden.
  • Kleingebäck wird schnell weich, wenn es luftdicht verpackt ist. Dies ist deshalb bis zum Verzehr luftig aufzubewahren.
  • Brot sollte generell nicht im Kühlschrank lagern. Besonders roggenhaltige Sorten werden bei niedrigen Temperaturen schnell altbacken. Nur bei besonders ungünstiger Witterung – hohe Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit – ist eine Lagerung im Kühlschrank zu empfehlen, um der Schimmelbildung vorzubeugen.

Mehr praktische Verbraucherinfos zum Thema Brot gibt es hier:

Tipps zum Thema „Zu gut für die Tonne“ finden Sie hier:

Stand:
14.05.18

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