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Bürgerschaftliches Engagement und Regionalentwicklung

Bürgerinnen und Bürger setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung und mehr Lebensqualität in ländlichen Regionen ein. Das BMEL unterstützt sie dabei mit eigenen Projekten und im Rahmen der Nationalen Engagementstrategie.

Demografischer Wandel und Aufrechterhaltung einer angemessenen ökonomischen Basis im ländlichen Raum sind nur zwei Themenfelder, bei denen staatliche Aufgabenerfüllung alleine nur zu suboptimalen Lösungen führen dürfte. Um so wichtiger für die regionale Entwicklung ist daher die Einbindung aller Kräfte in der Region.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat sich deshalb des Themas angenommen. Dabei wurde diskutiert, wie die bestehenden rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen angepasst werden müssten, um das Zusammenwirken von staatlichem Handeln und bürgerschaftlichem Engagement zu verbessern. Die Präsentation von prämierten Best Practice-Beispielen durch regionale Akteure hat die Diskussion praxisnah bereichert.

Beispiele staatlichen Handelns

Logo der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) Quelle: Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS)

Die "Deutsche Vernetzungsstelle ländliche Räume" (DVS), die im nachgeordneten Bereich des BMEL angesiedelt ist, führt regelmäßig Veranstaltungen zu dieser Thematik mit regionalen Akteuren durch.

Der regelmäßig durchgeführte Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ist eine der größten Bürgerbewegungen im ländlichen Raum. Mit dem Wettbewerb werden die Akteure vor Ort mobilisiert, die Chancen für ihre Gemeinde zu erkennen und die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen.

In vielfältigen Initiativgruppen entwickeln die Bürgerinnen und Bürger für ihre Dörfer konkrete Zukunftsperspektiven und setzen Ideen um. Der Wettbewerb ist Ansporn, die Lebensqualität in den ländlichen Räumen durch eine nachhaltige Dorfentwicklung zu steigern. Prämiert werden zukunftsweisende Ideen und Projekte mit wirtschaftlicher, sozialer, kultureller sowie ökologischer Ausrichtung.

Nationale Engagementstrategie

Bürgerschaftliches, freiwilliges Engagement hilft, gerade in den Regionen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren und Lösungen für unsere Zukunftsprobleme zu finden. Mit der nationalen Engagementstrategie will die Bundesregierung deshalb Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement verbessern und aktiv alle diejenigen unterstützen, die in den unterschiedlichen Bereichen mit Rat und Tat helfen, Zeit und Geld investieren und ihren Beitrag zum Gelingen unseres Gemeinwesens leisten.

Zum Thema

Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016

Cover "Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016"

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in kleineren Städten oder Gemeinden auf dem Land. Ländliche Regionen sind attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte. Viele Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, darunter mittelständische Weltmarktführer, haben dort ihren Standort. Das alles gehört zum Leben auf dem Land – und darüber informiert der Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume umfassend.

Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion

Cover der Broschüre "Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion"

Das Modellvorhaben Land(auf)Schwung hat sich zum Ziel gesetzt, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Land(auf)Schwung bietet hierfür ein Experimentierfeld zur Erprobung neuer Lösungswege.

Ländliche Regionen verstehen

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