BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Talkrunde beim 4. Demografie-Kongress des Landes Sachsen-Anhalt BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens (li.) bei einer Talkrunde mit Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt (2.v.r.), Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und Moderatorin Regine Stünkel, Quelle: BMEL

Staatssekretär Dr. Aeikens: Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse muss ganz oben auf der Tagesordnung stehen

Gleichwertige Lebensverhältnisse nicht nur in Ost und West zu schaffen, sondern auch in Stadt und Land – dies ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine vordringliche Aufgabe für die Bundesregierung.

Dies betonte Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens beim 4. Demografie-Kongress des Landes Sachsen-Anhalt am 22.10.2018 in Magdeburg. Ländliche Räume sollten nicht als das Gegenstück zu Städten verstanden werden, sondern als eigenständige Teilräume mit besonderen Strukturen, Aufgaben, Bedürfnissen und Entwicklungspotenzialen. Eine Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse gehe auf die Vielfalt der ländlichen Räume ein und sehe sie dabei auf Augenhöhe mit urbanen Räumen.

In seiner Rede und der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, und dem Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, erläuterte Staatssekretär Dr. Aeikens neue Ansätze bei den Maßnahmen der ländlichen Entwicklung und der Sicherstellung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung. Er betonte, dass es notwendig sei, ländliche Räume flächendeckend an die digitale Hochleistungsinfrastruktur anzubinden, um sie als Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensort zukunftsfähig zu gestalten.

Ehrenamtliche Arbeit spielt wichtige Rolle
Eine wichtige Säule für Lebensqualität und Zusammenhalt in den ländlichen Räumen sei das Ehrenamt. Hier prüfe das BMEL, wie sich hauptamtliche Strukturen direkt am Ort wirksam stärkenn lassen. Die Lebensqualität in strukturschwachen Regionen zu verbessern, die Wirtschaft zu stärken und der Abwanderung entgegenzuwirken – dies sind aus Sicht des Staatssekretärs zentrale Herausforderungen. Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände werden dazu in der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ zeitnah konkrete Vorschläge entwickeln.

Weitere Informationen

Stand:
23.10.18

Zum Thema

Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016

Cover "Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016"

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in kleineren Städten oder Gemeinden auf dem Land. Ländliche Regionen sind attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte. Viele Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, darunter mittelständische Weltmarktführer, haben dort ihren Standort. Das alles gehört zum Leben auf dem Land – und darüber informiert der Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume umfassend.

Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion

Cover der Broschüre "Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion"

Das Modellvorhaben Land(auf)Schwung hat sich zum Ziel gesetzt, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Land(auf)Schwung bietet hierfür ein Experimentierfeld zur Erprobung neuer Lösungswege.

Ländliche Regionen verstehen

Startbild für das Video „Ländliche Regionen verstehen“

Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, viele Großstädte boomen. Haben wir also in Zukunft volle Städte und leere Dörfer? Was tut die Politik dafür, dass unsere Dörfer lebendig bleiben?

zum Video: Ländliche Regionen verstehen …

Presse

Links

Schlagworte

Unternavigation aller Website-Bereiche