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Demografiestrategie "Jedes Alter zählt"

Die Demografiepolitik der Bundesregierung hat das Ziel, den Bevölkerungswandel so zu gestalten, dass sich Wohlstand und Lebensqualität für alle Generationen in unserem Land weiter verbessern.

Im Rahmen der Demografiestrategie der Bundesregierung hat die Arbeitsgruppe "Regionen im demografischen Wandel stärken" ein Instrument entwickelt, mit dem sich nach bundesweit einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien die einzelnen Regionen in Ausmaß und Umfang ihrer Betroffenheit vom demografischen Wandel abgrenzen lassen.

Der demografische Wandel wird in zunehmend mehr Regionen in Deutschland spürbar. Immer mehr ländliche und städtische Regionen sehen sich mit einer abnehmenden Bevölkerungszahl, einer voranschreitenden Alterung der Bevölkerung und/oder einem Rückgang der Menschen im erwerbsfähigen Alter konfrontiert. Zusätzlich führt die zunehmende Internationalisierung zu einem steigenden Bedarf an Integrationsleistungen in diesen Regionen. In einzelnen Regionen resultiert schließlich aus einem überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstum ein besonderer Handlungsbedarf. Diese Entwicklungen verlaufen räumlich sehr unterschiedlich.

Um den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, arbeiten die Bundesregierung und ihre Partner bei der Umsetzung der Demografiestrategie "Jedes Alter zählt" an Lösungen.

Die wesentlichen Ergebnisse für Regionen im demografischen Wandel zeigen die nachfolgenden Karten, die als PDF heruntergeladen werden können:

Kumulation der Herausforderungen: Daseinsvorsorge, Wirtschaftskraft, Integrationsbedarf (PDF, 1 MB, nicht barrierefrei)

Herausforderungen bei der Daseinsvorsorge bzw. bei der Wirtschaftskraft (PDF, 1 MB, nicht barrierefrei)

Spezifische Herausforderungen in den Regionen: soziale und technische Infrastruktur, Wirtschaftskraft, Integrationsbedarf (PDF, 1 MB, nicht barrierefrei)

Weitere Informationen zur Methodik zur Abgrenzung vom demografischen Wandel besonders betroffener Gebiete und zur Methodik und Annahmen der BBSR-Bevölkerungsprognose sind unter www.demografie-portal.de/Betroffene_Regionen abrufbar.

Interaktive Karte zu regionalen Herausforderungen

interaktive Karte zur demografischen Entwicklung in den ländlichen Räumen (öffnet neues Fenster im Demografieportal des Bundes und der Länder) Quelle: BBR

Mit der interaktiven Karte können gezielt detaillierte Informationen einzelner Regionen abgerufen werden. Diese verdeutlichen die Herausforderungen der Regionen vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2030 bei der Sicherung der Daseinsvorsorge und bei der Stärkung der Wirtschaftskraft. Für jeden Landkreis und für jede kreisfreie Stadt informiert ein Dossier über den Handlungsbedarf und ausgewählte Kennziffern, wie zur demografischen Entwicklung, zu den Bedingungen der Daseinsvorsorge, zur Wirtschaftsstruktur und zum Integrationsbedarf.

Die regionalen Herausforderungen werden in den folgenden Handlungsfeldern dargestellt:

  • Sicherung der Infrastruktur für Kinder und Jugendliche
  • Ausbau seniorenspezifischer Infrastruktur
  • Sicherung allgemeiner sozialer Infrastruktur
  • Sicherung technischer Infrastruktur
  • Sicherung des Arbeitskräftepotenzials
  • Förderung von Wirtschaftswachstum
  • Anpassung an sinkende regionale Nachfrage
  • Integrationsbedarf
  • Anpassung an Bevölkerungswachstum

Die interaktive Karte und weitere Informationen zur Berechnungsgrundlage und Methodik der regionalen Informationsdossiers können über www.demografie-portal.de/Karte abgerufen werden.

Eine Strategie für alle Generationen

Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Gestaltungspartnern zur Umsetzung der Demografiestrategie hat in der vergangenen Legislaturperiode bereits zu wichtigen Ergebnissen und Handlungsempfehlungen geführt. Die Arbeitsgruppe "Regionen im demografischen Wandel stärken" hat ein Eckpunktepapier vorgestellt, das Kriterien zur Charakterisierung besonders betroffener Regionen erläutert. Dabei wurde deutlich, dass sich die regionalen Herausforderungen der beiden Handlungsfelder Daseinsvorsorge und regionale Wirtschaftskraft erheblich unterscheiden.

Zum Ergebnisbericht des Demografiegipfels vom 14. Mai 2013

Der 2012 eingeleitete, ressort- und ebenenübergreifende Dialog- und Arbeitsgruppenprozess unter Einbeziehung von Gestaltungspartnern aus Ländern, Kommunen, Sozialpartnern, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird in der 18. Legislaturperiode fortgesetzt und vertieft. Dabei setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) insbesondere bei den Themenschwerpunkten "Regionen im demografischen Wandel stärken – Lebensqualität in Stadt und Land fördern" sowie "Jugend gestaltet Zukunft" besondere Akzente mit Blick auf die ländlichen Regionen.

Ihre Region im Blick!

Wir werden älter und gleichzeitig weniger. Wie sieht die Entwicklung in Ihrer Region aus? Entdecken Sie Daten zur Bevölkerungsentwicklung - im interaktiven Landatlas!

Zur interaktiven Karte

Die Zusammenarbeit zur Umsetzung der Demografiestrategie "Jedes Alter zählt" ist eine komplexe und langfristige Aufgabe. Die entwickelten Vorschläge und Anregungen der Gestaltungspartner zeigen, dass in Deutschland eine große Bereitschaft und ein enormes Potenzial für die Gestaltung des demografischen Wandels zur Verfügung stehen. Die Entwicklung neuer Strategien und Lösungswege ist aber nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen.

In einem Demografiekongress am 22. September 2015 und einem Demografiegipfel im Frühjahr 2017 werden die bis dahin auf den verschiedenen Ebenen weitergeführten Diskussionen und Gestaltungsansätze zusammengeführt und die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Parallel dazu wird die Bundesregierung das ressortübergreifende Regierungshandeln zur Gestaltung des demografischen Wandels vertiefen und die Demografiestrategie der Bundesregierung weiterentwickeln.

Stand:
26.02.15

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