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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (links) begrüßt in Garmisch-Partenkirchen bei der internationalen Berglandwirtschaftskonferenz 2016 seinen slowenischen Amtskollegen Dejan Židan. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (links) begrüßt seinen slowenischen Amtskollegen Dejan Židan, Quelle: BMEL/Philipp Guelland/Phototek

Berglandwirtschaft in den Alpen: Vielfalt bringt Zukunft

Die Berglandwirtschaft in den Alpen ist wertvoll für die Gesellschaft. Deswegen braucht sie besondere Unterstützung. Herausforderungen lassen sich nur im Dialog mit allen Beteiligten bewältigen. Das ist das Fazit der internationalen Berglandwirtschaftskonferenz 2016 in Garmisch-Partenkirchen. Fachleute aus Politik, Landwirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit Delegierten der Anrainerstaaten über Herausforderungen und Chancen der Berglandwirtschaft im Alpenraum.

Ein Thema in der Diskussion waren die Produktionsbedingungen und die Perspektiven der Berglandwirtschaft in den Alpen. Dabei kamen auch Schwierigkeiten zur Sprache. Lob gab es für die Zusammenarbeit der Alpenanrainerstaaten in der „Plattform Berglandwirtschaft“, die zur Alpenkonvention gehört.

Anerkennung für harte Arbeit

In ihren Beiträgen hoben die Fachleute die Bedeutung der Berglandwirtschaft auf Kulturlandschaft und Biodiversität hervor. Anerkennung gab es für die Bergbäuerinnen und Bergbauern: Sie arbeiten oft unter erschwerten Bedingungen – beispielsweise gibt es wenige Möglichkeiten, Landmaschinen und Fahrzeuge einzusetzen. Daher sei ein Erschwernisausgleich nötig, etwa um die Flächen überhaupt weiter bewirtschaften zu können und um die Kulturlandschaft zu erhalten, die für den Tourismus eine große Rolle spielt.

Perspektiven für die nächsten Jahre

Chancen für die Berglandwirtschaft sehen die Fachleute vor allem in Direktvermarktung und Tourismus. Generell sei mehr Vielfalt gefragt - unter dem Stichwort Diversifizierung könnten sich die Bergbäuerinnen und Bergbauern zusätzliche Einkommensquellen schaffen.

Die Konferenz am 4. Oktober 2016 fand im Rahmen des deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention und auf Einladung des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, statt. Neben Schmidt sprachen auch der slowenische Minister für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung, Dejan Židan, und der Generalsekretär der Alpenkonvention, Markus Reiterer, vor den Delegierten.

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