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Erfolgsgeschichten: Ehrenamt

Sieben Personen stehen im Halbkreis und legen, mit ausgestreckten Armen, als Zeichen von Gemeinschaft oder Verbundenheit ihre Hände aufeinander. Quelle: fotolia.com/William87

Freiwilliges Engagement ist ein zentraler Baustein, um das Leben in ländlich geprägten Regionen lebenswert zu gestalten und die vielfältigen Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Das Mehrgenerationendorf Spanbeck ist mobil

Das kleine Dorf Spanbeck in Niedersachsen sieht den demographischen Wandel als eine Herausforderung an, nicht als Schicksal.

So geht Spanbeck die Frage der Mobilität auf dem Land zum Beispiel nach dem Motto "Gemeinsam ist man stärker als allein!" mit Gemeinsinn und ehrenamtlichem Engagement an.

Ehrenamtliche organisieren Mitfahr-App

Der öffentliche Nahverkehr ist auf dem Land besonders wichtig. Aber selbst bei einem gut ausgebauten Netz bleiben oft noch viele Wünsche offen: Wie komme ich spät abends von der Party in der Stadt nach Hause? Wie zu meinem Freund, dessen Dorf nicht vom Bus angefahren wird?

Unter dem Dach des Vereins "Gemeinsam für Spanbeck e.V." haben sich Menschen mit Auto und Smartphone zusammengetan. Fahrwünsche werden in einer WhatsApp-Gruppe angemeldet und in der Regel findet sich schnell und unkompliziert eine Lösung. Versicherungstechnische Fragen hat der Vorstand geklärt und so werden viele Fahrwünsche, vor allem jugendlicher Dorfbewohner, erfüllt. Aktuell bieten und suchen 29 Personen in dieser Gruppe Fahrdienste. Und es werden immer mehr. Die Idee entstand auf dem Spanbecker Bürgertreff. Zwei engagierte Frauen riefen sie dann ins Leben.

Ehrenamtler wollen auch die Älteren mobil halten

Der nächste Schritt beim Thema Mobilität ist der Versuch, ein Elektro-Auto zu leasen und über Car-sharing für Vereinsmitglieder nutzbar zu machen. Besonders ältere Menschen sollen davon profitieren und von ehrenamtlichen Fahrern zum Arzt, zu Behörden oder zum Einkauf gefahren werden.

BMEL fördert das Projekt Mehrgenerationendorf Spanbeck

Das Projekt Mehrgenerationendorf Spanbeck erhält eine Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, mit dem sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für attraktive ländliche Räume einsetzt. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Mehrgenerationendorfes, in dem Menschen verschiedener Generationen ihre unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse des sozialen Zusammenlebens gemeinsam besprechen und abgleichen, um daraus konkrete Maßnahmen zu entwickeln und zu organisieren.

Stand:
13.09.18

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