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Sonderschau "Lust aufs Land" Olga Trofmzewa, stellvertretende Ministerin für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine (2.v.r) im Gespräch mit BMEL-Abteilungsleiter Thomas Windmöller (3.v.r.) auf der IGW, Quelle: BMEL

Internationale Gäste informieren sich bei Sonderschau "Lust aufs Land"

Auf der Internationalen Grünen Woche präsentiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Halle 4.2 die Vielfalt ländlicher Regionen in der Sonderschau „Lust aufs Land“. Unter dem Motto "Chancen der Digitalisierung fürs Land" geht es um aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven auf dem Land.

Welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung für die ländlichen Räume bietet, war auch für zahlreiche Delegationen aus dem Ausland von besonderem Interesse. So konnte Ministerialdirektor Thomas Windmöller, Leiter der 2017 neu geschaffenen Abteilung für "Ländliche Räume" im BMEL, gleich zum Messeauftakt hochrangige Vertreter aus Estland, der Ukraine und der Schweiz am BMEL-Stand begrüßen und über aktuelle Entwicklungen informieren. Themenrundgänge zu den Bereichen "Ländliche Entwicklung", "Engagement" und "Digitalisierung" durch die Halle rundeten das Programm ab.

Beeindruckt zeigte sich die zwanzig Teilnehmer starke Schweizer Delegation, angeführt von Bundesrat Johann Schneider-Amman (Wirtschaftsminister) sowie dem Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft Professor Dr. Bernard Lehmann, von einer am BMEL-Stand aufgebauten Touchwall. Die hier gezeigten Lösungsansätze der Digitalisierung machten deutlich: Egal ob Gesundheit, Arbeit oder Mobilität – die Digitalisierung erfasst nahezu alle Lebensbereiche. Gerade für Menschen und Unternehmen auf dem Land eröffnen sich dadurch vollkommen neue Perspektiven, räumliche Distanzen digital zu überwinden und Mobilität intelligent zu organisieren.

Sonderschau "Lust aufs Land" Ruve Schank (3.v.l) und Janika Salev (2.v.l.), aus der Abteilung für Auswärtiges im Estnischen Landwirtschaftsministerium, informierten sich auf der IGW bei einem Rundgang mit Thomas Windmöller und Mitarbeitern seiner Abteilung über Themen der Ländlichen Entwicklung, Quelle: BMEL

Landatlas mit interaktiven Karten

Auf besonderes Interesse der stellvertretenden Ministerin für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine, Olga Trofimzewa, stieß beim Besuch des BMEL-Stands der vom Thünen-Institut erstellte interaktive Landatlas. Dieser zeigt auf interaktiven Karten bis auf Landkreisebene Informationen zu rund 60 Indikatoren - so etwa zur sozialen, demographischen und wirtschaftlichen Situation oder zur Versorgungslage und zur Erreichbarkeit verschiedener Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Der Landatlas hilft, ländliche Räume abzugrenzen, zählen zu diesen doch nicht nur Dörfer, sondern auch viele Klein- und Mittelstädte. Die ukrainische Politikerin Olga Trofimzewa machte bei ihrem Besuch deutlich, im Rahmen des bestehenden Agrarpolitischen Dialogs (APD) mit Deutschland stärker in den Erfahrungsaustausch zur Ländlichen Entwicklung treten zu wollen.

Abteilungsleiter Thomas Windmöller war sich mit seinen internationalen Gästen einig: Die optimale Nutzung der Digitalisierung wird in Zukunft ein entscheidender Standortfaktor im Wettbewerb ländlicher Regionen um Unternehmer und Einwohner sein. Vertreter aus Estland konnten vor diesem Hintergrund selbstbewusst ihre Erfolge bei der Digitalisierung vorstellen. Das estländische Ministerium für den Ländlichen Raum zur Koordinierung und umfangreiche digitale Behördendienstleistungen sind nur zwei Aspekte in einem Land, das in den vergangenen Jahren sehr viel in die digitale Infrastruktur investiert hat. Ministerialdirektor Thomas Windmöller zeigte sich zufrieden nach Abschluss der Gespräche. Er ist sich sicher: "Die Sonderschau "Lust aufs Land" ist ein gelungener Messebeitrag des BMEL, der den Blick in die Zukunft mit der richtigen Themenstellung fokussiert. Aber auch in anderen Ländern gibt es große Anstrengungen, die digitalen Herausforderungen zu meistern. Deshalb ist der Erfahrungsaustausch über den Ländlichen Raum wichtig und gewinnbringend".

Stand:
24.01.18

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