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Gruppenfoto Quelle: BMEL/Inga Kjier/photothek.net

Das Ziel: Es geht um Chancengleichheit für Stadt und Land

Konstituierende Sitzung der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse in Berlin

In Berlin ist am 26. September die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Unter dem Vorsitz des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, sollen mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt, und gemeinsam mit allen Akteuren angegangen werden.

Wie arbeitet die Kommission?

Die Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" wird sechs themenspezifische Facharbeitsgruppen einsetzen. Diese bilden die Schwerpunktbereiche der Arbeit der Kommission ab, nämlich:

  • Kommunale Altschulden,
  • Wirtschaft und Innovation,
  • Raumordnung und Statistik,
  • Technische Infrastruktur,
  • Soziale Daseinsvorsorge und Arbeit sowie
  • Teilhabe und Zusammenhalt der Gesellschaft.

Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft können beratend eingebunden werden und so punktuell die Arbeitsgruppen unterstützen.

Gruppenfoto Plädoyer für starke ländliche Räume von Bundesministerin Julia Klöckner, Quelle: BMEL/Inga Kjier/photothek.net

Bundesministerin Julia Klöckner: Ländlicher Raum als Kraftzentren

Betrachtet werden die Themen jeweils aus der Perspektive der Verdichtungsräume und der ländlichen Räume. Die Entwicklung der ländlichen Räume ist ein besonderes Anliegen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Bundesministerin Julia Klöckner hat deutlich gemacht, dass sie die ländliche Regionen als Kraftzentren Deutschlands sieht. Ziel der Bundesministerin ist es, eine gute digitale Infrastruktur zu als Voraussetzung für regionale Wirtschaftskreisläufe zu schaffen, ehrenamtliches Engagement stärker durch Hauptamt zu unterstützen und insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen zu fördern.

Förderung des BMEL des ländlichen Raumes.

Bereits jetzt ist das BMEL mit zahlreichen Programmen aktiv, um Innovationen und die Infrastruktur sowie lebendige Dorfstrukturen im ländlichen Raum zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung wurden beispielsweise Förderprogramme für Digitalisierung und Kultur. Auch die Gemeinschaftsaufgabe mit den Bundesländern zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie die ELER- und LEADER Programme der EU setzen wichtige Impulse für lebendige ländliche Räume. Bundesministerin Julia Klöckner machte deutlich, dass Stadt und Land nicht als Konkurrenten agieren dürfen, sondern gegenseitig profitieren müssen. Auch dies herauszuarbeiten, sei die Aufgabe der Kommission für Gleichwertige Lebensverhältnisse.

Stand:
26.09.18

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung - Ideen und Impulse für die Zukunft unserer ländlichen Räume

Cover der Broschüre "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Unser Ziel ist die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen. Unser Bundesprogramm Ländliche Entwicklung ist eines der Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen. Wir vernetzen Partner, probieren Neues aus, wir zeichnen gute Ideen aus und schaffen Wissen. Wie das geht, erfahren Sie in der Broschüre.

Digitale Perspektiven für das Land

Cover der Broschüre

Beim Thema Digitalisierung im ländlichen Raum geht es um mehr als technische Standards. Vor allem stehen clevere Ideen im Mittelpunkt, mit denen sich Raum und Zeit überbrücken lassen: Lange Wege zum Arzt? Apps auf Smartphone und Tablet bringen die Sprechstunde direkt nach Hause. Weite Fahrten zur Arbeit? Telearbeit schafft neue Optionen für junge Eltern, aber auch für Menschen, die sich auf dem Land engagieren wollen. Digitale Innovationen können helfen, wegfallende Infrastruktur zu ersetzen – und neue Impulse für das Dorfleben zu setzen.

Wir zeigen, welche Chance darin liegen kann, digitale Lösungen fürs Land voranzubringen – Lösungen, die Nutzerinnen und Nutzer mitnehmen und ihnen neue, attraktive Perspektiven für ihren Alltag in ländlichen Regionen eröffnen.

Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion

Cover der Broschüre "Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion"

Das Modellvorhaben Land(auf)Schwung hat sich zum Ziel gesetzt, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Land(auf)Schwung bietet hierfür ein Experimentierfeld zur Erprobung neuer Lösungswege.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

  • Leitfaden "Land(auf)Schwung"
  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modellvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

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