BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Bundesinitiative Ländliche Entwicklung

Innovative Projekte

Mit Hilfe eines Traktors samt Kabelflug wird ein Breitbandkabel im Boden verlegt

Die "Unser Dorf hat Zukunft"-Teilnehmer überzeugten die Jury vor allem mit kreativen Projektideen und regionalspezifischen Lösungen, wie dem Breitband-Kabelpflug aus Loikum (Foto).

Ländliche Regionen prägen mit ihren Siedlungen und Kulturlandschaften das Bild unserer Heimat. Hier ist der überwiegende Anteil unserer dezentralen mittelständischen Wirtschaft angesiedelt. Das ist eine besondere Stärke Deutschlands. Unser Land bietet auch Raum für Natur und Erholung. Dort wird die regionale Vielfalt unserer Lebensmittel erzeugt. Diese Regionen mit ihren unterschiedlichen wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen sollen fit für die Zukunft gemacht und lebenswert für die Menschen gestaltet werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben. Dazu wollen wir eine Basis für wettbewerbsfähige ländliche Räume mit attraktiven Arbeitsplätzen und der notwendigen Versorgung und Anbindung schaffen. Wir wollen auch das vielfältige Engagement der Menschen in den Regionen nutzen. Dafür müssen wir neue Wege gehen und voneinander lernen. Maßnahmen wie das Modellvorhaben Land(auf)Schwung oder der Bürgerdialog sind deshalb wichtige Bausteine der Bundesinitiative Ländliche Entwicklung.

Ländliche Räume umfassen den weit überwiegenden Teil der Fläche Deutschlands, viele Dörfer und Städte, sowie einen guten Teil unserer Wirtschaft. Diese Regionen sind nicht nur landschaftlich und kulturell vielfältig, sondern auch Lebens- und Arbeitsräume. Zu den ländlichen Räumen gehören starke, von mittelständischer Wirtschaft geprägte sowie abgelegene und besonders vom demografischen Wandel betroffene Regionen. Es gilt, diese Regionen mit ihren unterschiedlichen Anforderungen fit für die Zukunft und lebenswert für die Menschen zu gestalten. Dafür setzt sich das BMEL ein.

"Ohne Land wär´s ganz
schön eng."

Eine Kuhherde grast auf der Kölner Domplatte

Ländliche Regionen: unsere Quelle für Lebensmittel, Energie, Erholung.

Mehr Informationen zur Plakataktion

Der Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode definiert einen klaren Arbeitsauftrag: "Für eine integrierte Entwicklung ländlicher Räume ist es notwendig, Ressortzuständigkeiten besser zu koordinieren. Innerhalb der Bundesregierung wird ein Schwerpunkt für ländliche Räume, Demografie und Daseinsvorsorge gebildet." In der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Ländliche Räume" (IMAG) stimmen sich die Bundesministerien unter dem Vorsitz des BMEL über ihre Aktivitäten für den ländlichen Raum ab. Politisch werden die Maßnahmen von einem Arbeitsstab der Parlamentarischen Staatssekretäre der beteiligten Ressorts koordiniert.

Um Leben und Arbeiten auf dem Land attraktiv zu gestalten, fördert das BMEL gemeinsam mit Ländern und EU neben Umwelt- und Dienstleistungsprojekten der Landwirtschaft, auch vielfältige Dorfentwicklungsprojekte, Vernetzungsinitiativen und Wettbewerbe.

Die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgaben sind bewährte Förderinstrumente, um seitens des Bundes den Ländern finanzielle Hilfe bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu geben. Mit der Unterstützung über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) konnten die Agrarstruktur und die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft auch in Zeiten stärkerer Globalisierung gut vorangebracht werden. Das BMEL will die GAK nun wie im Koalitionsvertrag vorgesehen zu einem Förderinstrument für den ländlichen Raum weiterentwickeln. Dabei sollen ländliche Regionen bei Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen auf dem Lande und der Sicherung einer zukunftsfähigen Grundversorgung besser als bislang unterstützt werden.

Ziel der Politik des BMEL für die ländlichen Räume ist eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Regionen mit

  • guter Lebensqualität, ausreichender Grundversorgung und leistungsfähiger Infrastruktur,
  • hoher Wirtschafts- und Innovationskraft und guten Arbeitsplätzen,
  • Schutz und Pflege der Kulturlandschaften und natürlichen Ressourcen
  • großem Erholungswert sowie
  • starkem, bürgerschaftlichem Engagement.


Bundesprogramm Ländliche Entwicklung

 Gezeichnetes, stilisiertes Dorf auf dem Land mit Kirche, Schule, Feuerwehrhaus, Mehrfunktionshaus, Landwirtschaft, Neubau, Fachwerkhaus, Autos, Menschen...

Ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen, gehört zu den Kernaufgaben der Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Ziel ist die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen, in denen mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung lebt. Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung ist eines der Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Bundesprogramm wollen wir Ideen finden, die dazu beitragen, auch in Zukunft auf dem Land gut leben und arbeiten zu können.

mehr: Bundesprogramm Ländliche Entwicklung …

Leben auf dem Land

Radfahrer

Leben auf dem Land ist für viele Menschen ein Stück Lebensqualität, fernab der Hektik, in der Natur, in gewachsenen Gemeinden mit bürgerschaftlichem Engagement und guter Nachbarschaft. Nicht zuletzt durch den demografischen Wandel stehen die ländlichen Räume dennoch vor großen Herausforderungen.

mehr: Leben auf dem Land …

Förderung des ländlichen Raumes

Bauer auf einem Feld mit kleinen Pflanzen und Hacke in der Hand

Bei der Entwicklung ländlicher Räume kommt der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) eine wachsende Bedeutung zu. Im Jahre 2000 wurde neben der Marktpolitik für landwirtschaftliche Erzeugnisse eine 2. Säule der Agrarpolitik geschaffen, die dazu dient, den ländlichen Raum zu fördern.

mehr: Förderung des ländlichen Raumes …

Landwirtschaftliche Flächen

Dorf auf dem Land

Die Weltbevölkerung wächst und damit der Bedarf an Lebensmitteln. Der Anbau von Energiepflanzen und nachwachsenden Rohstoffen ist Teil der Energiewende. Daraus ergeben sich Chancen und Verpflichtungen für die deutsche Landwirtschaft.

mehr: Landwirtschaftliche Flächen …

Raus aufs Land

Hofschilder: Schlegelhansenhof, Ferienwohnung, Gästezimmer

Auf vielen Bauernhöfen kann man frische Produkte einkaufen, abwechslungsreichen Urlaub machen oder interessante Freizeitangebote genießen.

mehr: Raus aufs Land …

Interaktive Deutschlandkarten

Infografiken für den Ländlichen Raum

Etwa 90 Prozent der Fläche Deutschlands zählen zum ländlichen Raum. In Dörfern, Gemeinden und Städten auf dem Land leben mehr als die Hälfte der Einwohner. Gehen Sie mit elf interaktiven Infokarten auf Entdeckungsreise und öffnen Sie Ihren Blick für Themen, die das Land bewegen.

mehr: Interaktive Deutschlandkarten …

Zum Thema

Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016

Cover "Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016"

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in kleineren Städten oder Gemeinden auf dem Land. Ländliche Regionen sind attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte. Viele Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, darunter mittelständische Weltmarktführer, haben dort ihren Standort. Das alles gehört zum Leben auf dem Land – und darüber informiert der Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume umfassend.

Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion

Cover der Broschüre "Modellvorhaben Land(auf)Schwung - Regionen in Aktion"

Das Modellvorhaben Land(auf)Schwung hat sich zum Ziel gesetzt, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Land(auf)Schwung bietet hierfür ein Experimentierfeld zur Erprobung neuer Lösungswege.

Ländliche Regionen verstehen

Startbild für das Video „Ländliche Regionen verstehen“

Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, viele Großstädte boomen. Haben wir also in Zukunft volle Städte und leere Dörfer? Was tut die Politik dafür, dass unsere Dörfer lebendig bleiben?

zum Video: Ländliche Regionen verstehen …

Presse

Links

Schlagworte

Unternavigation aller Website-Bereiche